Unzu­lässige Gebühren – so holen Sie Geld zurück

Verboten. Manche Gebühren der Banken sind unzu­lässig. Betroffene können Erstattung verlangen.

Konto­führungs­gebühr. Banken dürfen für das Führen von Darlehens­konten keine Gebühren verlangen. Das machen sie im eigenen Interesse, urteilte der Bundes­gerichts­hof (BGH) (Az. XI ZR 388/10).

Schätz­kosten. Soweit der Bank laut Kredit­vertrag Geld für die Kosten einer Wert­schät­zung der Immobilie zustehen, ist das rechts­widrig (Ober­landes­gericht Düssel­dorf, Az. I-U 17/09). Die Bank prüfe den Wert der Immobilie im eigenen Interesse.

Bearbeitungs­gebühr. Für die Bearbeitung von Kredit­anträgen dürfen Banken keine separate Gebühr verlangen (BGH, Az. XI ZR 405/12 und XI ZR 170/13). Im Special Kreditbearbeitungsgebühren lesen Sie alle Details.

Grund­schuld­löschung. Die Bank ist verpflichtet, die Löschung zu bewil­ligen und darf dafür keine Gebühren fordern (BGH, Az. XI ZR 244/90). Die Notar­kosten hat allerdings der Kunde zu tragen.

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