Der Bundestag hat Ende Juni neue Regeln für Immobilienkredite verabschiedet. Sie sollen Kreditnehmer besser vor den Folgen eines Kreditverkaufs schützen.

  • Banken müssen im Vertrag klar darüber aufklären, wenn ein Kreditverkauf ohne Zustimmung des Kunden möglich ist.
  • Ein Kreditkäufer ist stets an die sogenannte Sicherungsabrede gebunden. Sie schützt davor, dass er aus der Grundschuld die Zwangsvollstreckung ohne Rücksicht auf den Kreditvertrag betreibt.
  • Immobilienkredite sind nur kündbar, wenn Kreditnehmer mit zwei aufeinanderfolgenden Raten und mindestens 2,5 Prozent der Kreditsumme im Rückstand sind.
  • Spätestens drei Monate vor Auslaufen der Zinsbindung müssen Banken ein neues Angebot abgeben oder mitteilen, dass sie den Kredit nicht verlängern.

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