Darauf sollten Sie beim Reise­schutz achten

Auslands­reise-Kranken­versicherung

Diese Police lohnt sich, wenn Sie außer­halb Deutsch­lands verreisen zum Vergleich Reisekrankenversicherung. Die gesetzlichen Krankenkassen über­nehmen je nach Urlaubs­ziel Behand­lungs­kosten nicht oder manchmal nicht voll­ständig. Rück­trans­porte zahlen sie nie. Die Police kann auch für Privatversicherte wichtig sein. Ihr Versicherungs­umfang bei Reisen außer­halb Deutsch­lands hängt vom Vertrag ab. Folgende Punkte sollten Sie beachten, wenn Sie eine gute Auslands­reise-Kranken­versicherung abschließen wollen:

Check­liste Reisekranken­versicherung

Allgemeine Bedingungen. Der Schutz gilt welt­weit und unabhängig davon, ob der Versicherte die Reise mit der Kreditkarte bezahlt. Der Versicherer verzichtet auf Selbst­beteiligung und Alters­begrenzung und schränkt die Erstattungs­summe nicht ein. Die gesamte Reisedauer ist versichert. Wird sie über­schritten, zahlt der Versicherer bis der Kunde trans­port­fähig ist. Verreist eine Familie mit Kindern, sind alle mitreisenden Personen versichert – auch voll­jährige Kinder, die noch unter­halts­berechtigt oder in Ausbildung sind. Der Versicherer geht im Schadens­fall in Vorleistung, auch wenn er nach­rangig zu anderen Verträgen oder zur Kasse leistet.

Medizi­nische Leistungen. Der Leistungs­katalog schließt nur Behand­lungen aus, die vor der Reise geplant waren oder aufgrund vorheriger ärzt­licher Diagnose fest­standen. Einzelne Erkrankungen nimmt er nicht generell aus. Der Versicherer über­nimmt Behand­lungen bei psychischen Erkrankungen und Sport­verletzungen. Er erstattet grund­sätzlich Kosten für provisorischen Zahn­ersatz. Er zahlt bei Schwanger­schafts­komplikationen, Fehl- und Früh­geburten, auch für die Versorgung des Kindes. Kosten für notwendige Hilfs­mittel werden über­nommen.

Rück­trans­port. Der Versicherer über­nimmt den Rück­trans­port des Kunden, wenn er medizi­nisch sinn­voll und vertret­bar ist. Versicherte werden am Urlaubs- wie Heimat­ort ins nächst­gelegene geeignete Kranken­haus gebracht. Stirbt der Versicherte, werden Über­führung oder wahl­weise Bestattung über­nommen.

Schäden bei Krieg und Pandemie. Es sind nur Leistungen ausgeschlossen, wenn vor der Reise eine Warnung des Auswärtigen Amts vorlag.

Reiser­ücktritts­versicherung

Die Police ist gerade bei teuren und sehr früh gebuchten Reisen sinn­voll zum Vergleich Reiserücktrittsversicherung. Muss eine Reise storniert werden, zahlt der Versicherer oft die Storno­kosten. Am besten ist ein Kombipaket aus Rück­tritts- und Abbruch­police. Achten Sie deshalb auf folgende Punkte, wenn Sie eine gute Reiser­ücktritts­versicherung suchen:

Check­liste Reiser­ücktritts­versicherung

Allgemeine Bedingungen. Der Schutz greift unabhängig vom Karten­einsatz. Der Versicherer verzichtet auf Selbst­beteiligung und Alters­begrenzung. Die versicherte Reisedauer und der versicherte Betrag sind für die Reise ausreichend. Verreist eine Familie mit Kindern, sind alle mitreisenden Personen versichert – auch voll­jährige Kinder, die noch unter­halts­berechtigt oder in Ausbildung sind. Zu den Personen, deretwegen ein Reiser­ücktritt notwendig werden kann (Risik­opersonen), zählen neben Angehörigen und Lebens­part­nern auch Mitreisende und Personen, die nahe Angehörige pflegen oder betreuen müssen.

Reiser­ücktritt. Neben Krankheit, Unfall und Tod gelten auch Komplikationen bei der Schwangerschaft, Arbeits­platz­verlust oder -Wechsel, Wieder­holung einer wichtigen Prüfung und Schäden am Eigentum als Rück­tritts­grund, möglichst auch für die Risik­opersonen. Der Kunde bekommt Leistungen, wenn er aus versicherten Gründen oder wegen Verspätung öffent­licher Verkehrs­mittel (über zwei Stunden) seine Reise nicht oder nur verspätet antreten kann und Mehr­kosten entstehen.

Reise­abbruch. Der Versicherer über­nimmt zusätzliche Reise­kosten und Kosten für nicht in Anspruch genom­mene Reise­leistungen, wenn der Kunde die Reise aus einem versicherten Grund abbrechen, unter­brechen oder verlängern muss. Zudem leistet er, wenn während des Urlaubs im Reise­land Elementar­ereig­nisse auftreten, etwa ein Vulkan­ausbruch oder ein Erdbeben.

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