Glossar

Mastercard- und Visa-Kreditkarten gibt es in vier Varianten. Sie unterscheiden sich darin, wie die Umsätze mit der Karte abge­rechnet werden. Die Karten im Test gehören je nach Nutzung zu den ersten drei Typen.

Chargekarte

Der Anbieter rechnet die Umsätze einmal im Monat ab und zieht sie per Last­schrift vom Giro­konto ein. Kreditzinsen werden während des Zahlungs­aufschubs nicht fällig.

Debitkarte

Alle Umsätze werden wie bei einer Bank­karte taggenau gebucht.

Credit Card

Der Kunde begleicht die Umsätze in Raten, nur eine Mindest­rate ist vorgegeben. Für den Teil, den der Kunde nicht ausgleicht, zahlt er happige Kreditzinsen, die mit der monatlichen Abrechnung fällig sind. Jeder weitere Umsatz erhöht sofort den Kredit. Für die Banken ist das eine schöne Einnahme. Sie setzen darauf, dass die Kunden nicht jeden Monat das Konto ausgleichen (Tabelle „Achtung, Kreditfalle!“).

Prepaidkarte

Die Zahlkarte wird vorab mit Guthaben aufgeladen. Der Nutzer kann nur so viel ausgeben, wie er vorher einge­zahlt hat. Er kann sie wie andere Karten zum Geld­abheben und Bezahlen einsetzen, aber nur an Akzeptanz­stellen, die das Guthaben online abfragen können, nicht für „Ritsch-Ratsch-Geräte“ (Imprinter). Prepaidkarten haben wir in diesem Test nicht geprüft.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2161 Nutzer finden das hilfreich.