Kreditkarte Rückbuchung nach Missbrauch

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Zurück aus dem Urlaub findet mancher Kreditkartennutzer eine unliebsame Überraschung auf dem Kontoauszug: Abbuchungen, die er nicht autorisiert hat. Solche Fälle sollte der Kunde sofort reklamieren, meist gelten nur sechs Wochen Einspruchsfrist. Hat er keinen Beleg unterschrieben, muss die Kartenfirma das Geld zurückbuchen.

Hauptursache für Missbrauch sind Kartenfälschungen. Bei Visa geht fast jeder zweite Schaden darauf zurück. Da verschwindet zum Beispiel der Kellner mit der Karte im Hinterzimmer und kopiert sie mit einem Magnetstreifenleser, sodass ein Duplikat erstellt werden kann. Der Kunde merkt davon nichts. Ein weiteres Problemfeld ist das Internet. Da können Hacker die Webseite eines seriösen Anbieters knacken und auf die dort gespeicherten Kundendaten zugreifen. In all diesen Fällen muss das Kartenunternehmen rückbuchen, da der Kunde keinen Beleg unterschrieben hat.

Schwierig wird es jedoch bei kostenlosen Schnupperangeboten im Internet, meist Erotik. Oft sollen Nutzer dort ihre Kartennummer nennen – angeblich zur Alterskontrolle. Wird dennoch Geld abgebucht, ist der Nachweis schwer, dass kein Vertrag geschlossen wurde. Oder: Das Schnupperabo muss gekündigt werden, was aber technisch nicht klappt. Ist der Termin verpasst, beginnt automa­tisch eine längere Mitgliedschaft.

Tipps: Lassen Sie Ihre Kreditkarte nie aus den Augen. Im Restaurant sollte der Kellner mit dem Lesegerät an den Tisch kommen. Prüfen Sie die Belege sofort und kontrollieren Sie regelmäßig die Abrechnungen. Kartendaten nie unverschlüsselt ins Internet geben. Verschlüsselte Verbindungen erkennt man am https in der Adresse. Unterschreiben Sie Kartenbelege nie blanko.

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