Die Geheimnummer (Pin) zum Geldabheben mit Kreditkarten schützt Kunden ausreichend, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main (Az. 23 U 22/06). Ziehen Betrüger mit der Originalkarte und der Geheimzahl Geld, wird den Kunden weiter versuchter Betrug oder fahrlässiger Umgang mit der Pin unterstellt.

Das Gericht lehnte in zweiter Instanz eine Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegen das Sicherungssystem ab. In dem Verfahren ging es um mehrere Fälle mit einem Gesamtschaden von rund 24 000 Euro. Das OLG ließ keine Revision zu.

Tipp: Bewahren Sie Ihre Kreditkarten so sorgsam auf wie Bargeld, notieren Sie nie Ihre Pin und kontrollieren Sie Ihre Abrechnungen regelmäßig.

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