Checkliste: Was weiß die Schufa?

Sie möchten wissen, was die Schufa über Sie gespeichert hat, wer wann zu welchem Zweck Informationen zu Ihrer Person angefragt hat? Alle diese Informationen stehen in der Eigenauskunft, die Sie bei der Schufa einholen können.

Sie erfahren dann, welche positiven und negativen Informationen die Vertragspartner an die Schufa weitergegeben haben. Positiv ist zum Beispiel ein ­Girokonto, eine Kreditkarte, ein Leasingvertrag, eine Finanzierung oder ein Versandhandelskonto. Dagegen ist der ­geplatzte Kredit ein negatives Merkmal und schlecht für den Kunden.

Zu einer Eigenauskunft kommen Sie auf vielen Wegen:

  • Zu Fuß. Bei den Schufa-Verbraucherservicestellen in 14 Großstädten können Sie kostenlos Einblick in die zu ­Ihrer Person gespeicherten Daten nehmen (Adressen und Öffnungszeiten siehe „Adressen“). Ein Ausdruck ihrer Daten kostet 7,80 Euro.
  • Per Telefon und Fax. Allgemeine Fragen beantwortet die Schufa per Telefon: 0 180 5/72 48 32 (14 Cent/Minute aus den deutschen Festnetzen). Sie können auch das Fax nutzen: 05 11/1 23 97 70.
  • Per Brief. Eine Schufa-Eigenauskunft können Sie per Post für 7,80 Euro beantragen, auf diese Weise aber auch persönliche Sachverhalte klären. Adresse: Schufa Holding AG, Verbraucherservicezentrum Hannover, Postfach 56 40, 30056 Hannover.
  • Per Computer. Im Internet können Sie bequem die Eigenauskunft für 7,80 Euro und die Verbraucherauskunft zum Beispiel für Vermieter für 3,90 Euro anfordern: www.meineschufa.de ( > Schufa-Auskunft). Sie bekommen die Auskunft dann per Post.

Tipp: Wenn Sie Ihre Schufa-Daten regelmäßig online einsehen wollen, müssen Sie dafür einmalig 15,60 Euro bezahlen. Sie können dann Einblick nehmen, sooft Sie wollen. Zur Registrierung melden Sie sich mit Benutzername und Passwort an und gehen dann mit Ihrem Ausweis für das Post-Ident-Verfahren zur Post. Daraufhin schickt die Schufa Ihnen eine Zugangskarte.

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