Checkliste: Das gehört zur optimalen Kreditberatung

Das sollten Sie tun:

  • Termin. Vereinbaren Sie mit der Bank einen Termin und fragen Sie, welche Unterlagen Sie mitbringen sollen.
  • Haushaltsplan. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben und antworten Sie ehrlich auf entsprechende Fragen des Beraters.
  • Ratenhöhe. Überlegen Sie, wie hoch die monatliche Rate sein kann. Wenn es möglich ist, wählen Sie für den Kredit eine kürzere Laufzeit mit höherer Rate. Das spart Zinsen.
  • Sicherheit. Überlegen Sie, welche Ab­sicherung Sie der Bank für den Kredit ­anbieten können. Infrage kommt zum Beispiel eine Lebens- oder Rentenver­sicherung oder ein VL-Vertrag.

Das muss der Bankberater tun:

  • Überblick. Er erfragt von Ihnen, welche Einkünfte und Ausgaben Sie im Monat haben und ermittelt, welche Summe zur freien Verfügung bleibt.
  • Belastung. Der Bankberater lässt sich von Ihnen sagen, welche monatliche Rate Sie sich vorstellen und prüft, ob Sie sich diese leisten können. Wenn es in Ihren Möglichkeiten liegt, kann er auch eine höhere Rate vorschlagen. Das verkürzt die Laufzeit und spart Zinsen.
  • Versicherung. Sollte die Bank Kredite nur mit Absicherung vergeben, fragt der Berater, ob Sie bereits Sicherheiten bieten können. Er akzeptiert bestehende Versicherungen und macht Ihnen dann auch ein Angebot ohne Versicherung.
  • Zinsen. Zum Schluss der Beratung bekommen Sie das Angebot in schriftlicher Form. Es soll Folgendes enthalten: den nominalen und den effektiven Jahreszins, die Ratenhöhe und -anzahl über die Laufzeit, die Gesamtzinslast und den Gesamtkreditbetrag. Der Nominalzins ist der Zins, der jährlich für ein Darlehen zu zahlen ist. Anders als der Effektivzins berücksichtigt er die Kreditnebenkosten nicht. Beim Vergleich von Angeboten ohne Kreditversicherung ist der Effektivzins entscheidend.
  • Transparenz. Gibt Ihnen der Berater zusätzlich ein Angebot mit Restschuldversicherung, muss ersichtlich sein, welche Risiken abgesichert sind. Infrage kommen Tod, Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit. Ideal ist es, wenn Sie erkennen können, unter welchen Bedingungen der Versicherer zahlt.
  • Entscheidung. Der Berater drängt Sie nicht zu einer sofortigen Entscheidung und droht auch nicht mit einer Verschlechterung der Konditionen, wenn Sie noch überlegen wollen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2061 Nutzer finden das hilfreich.