Tipps

  • Vertrag. Prüfen Sie zuerst, ob Sie kostenlos aus Ihrem teuren Darlehen aussteigen können. Dann lohnt sich eine Umschuldung beim derzeit geringen Zinsniveau fast immer. Das geht in der Regel bei Darlehen mit variablem Zins und bei Verträgen mit 15 oder 20 Jahren Zinsbindung, wenn seit der Auszahlung mindestens zehn Jahre vergangen sind. Bei Darlehen mit variablem Zins kann der Umstieg auch lohnen, wenn Sie aktuell einen geringeren Satz zahlen als für Kredite mit Zinsbindung. Durch die Zinsbindung können Sie sich das aktuell günstige Zinsniveau auf Dauer sichern. Das Darlehen mit variablem Zins wird schnell teurer, wenn das Zinsniveau ansteigt.
  • Zinssicherung. Ohne gesetzliches oder vertragliches Kündigungsrecht kommen Sie nur mit Zustimmung Ihrer Bank und gegen Vorfälligkeitsentschädigung aus dem Vertrag. Eine Umschuldung ist dann nur sinnvoll, wenn Sie mit steigenden Zinsen rechnen oder sich davor schützen wollen. Holen Sie sich von Ihrer Bank ein Umschuldungsangebot und vergleichen Sie es mit günstigen Forwarddarlehen. Dabei hilft die Finanztest-Analyse Umschuldung. Für 51 Euro berechnen die Finanztest-Experten, unter welchen Umständen sich die Umschuldung für Sie lohnt und vergleicht ein konkretes Bankangebot für die Umschuldung mit den aktuellen Konditionen für Forwarddarlehen (Update: Dieser Service wurde eingestellt).
  • Tilgung. Wenn Sie umschulden oder ein Forwarddarlehen abschließen, müssen Sie für den neuen Kredit in der Regel einen viel niedrigeren Zinssatz zahlen als bisher. Konnten Sie die alte Rate problemlos zahlen, nutzen Sie den so gewonnenen Spielraum am besten für eine schnellere Tilgung des Darlehens.
  • Paralleldarlehen. Endet die Zinsbindung innerhalb eines Jahres, können Sie jetzt schon ein normales Darlehen abschließen, mit Bereitstellungszinsen bis zur Ablösung des Altkredits. Das kann günstiger sein als ein Forwarddarlehen. Voraussetzung: Die Bank räumt Ihnen viele Freimonate ohne Bereitstellungszinsen ein.
  • Wechselkosten. Falls Sie die Bank wechseln, müssen Sie Zusatzkosten für die Grundschuldübertragung und eventuell auch für eine neue Wertermittlung einplanen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2441 Nutzer finden das hilfreich.