Krebstiere Festtagshappen

In allen Gewässern der Erde tummeln sich Krebstiere. Ihr zartes Fleisch und das süß-nussige Aroma macht sie zu einem feinen Fang. Sie sind reich an Eiweiß, arm an Fett.

Garnelen: Die große Familie der Garnelen besteht aus mehr als 6 000 Arten, davon sind 350 essbar. Kleine Garnelen heißen oft Shrimps, größere Exemplare Riesengarnelen, King- oder Tiger-Prawns. Feinschmecker schätzen die teuren Kaltwassergarnelen aus den nördlichen Meeren. Weil die Tiere dort nur langsam wachsen, ist ihr Fleisch sehr zart und aromatisch. Beim Garen verlieren sie wenig Substanz. In Deutschland ist die Nordseekrabbe zuhause, die zoologisch betrachtet zu den Sandgarnelen zählt. Die schnell wachsenden Warmwassergarnelen sind meist preisgünstiger, manche haben eher fades Fleisch. Sie stammen aus Asien und Südamerika, wo sie oft in Aquakulturen gezüchtet werden. Seit wenigen Jahren gibt es auch Biogarnelen aus Aquakulturen.

Krabben: Das sind typische Krebse wie der Taschenkrebs aus der Nordsee. Sein Scherenfleisch ist beliebt.

Hummer: Er lebt im Nordatlantik. Die europäischen Fanggründe liegen rund um Großbritannien. Die Hummer auf dem deutschen Markt stammen aber zu 80 Prozent aus den USA und Kanada. Tiefgefroren und gekocht ist Hummer günstiger zu haben als lebend. Kenner empfehlen mittelgroße Exemplare (400 bis 800 Gramm).

Langusten: Ihr Fleisch gilt als absoluter Hochgenuss. Langusten sehen aus wie Hummer ohne Scheren. Sie leben an den Felsküsten der gemäßigten bis tropischen Meere, in Europa vor Schottland und Westfrankreich. Es wird versucht, die im Bestand bedrohten Tiere zu züchten.

Scampi: Das sind norwegische Tiefseekrebse und Verwandte des Hummers. Sie liegen auch als Kaisergranat im Handel. Der Panzer ist sehr fest, der Schwanz läuft nicht spitz zu – anders als bei Riesengarnen, mit denen Scampi oft verwechselt werden.

Flusskrebse: Diese Süßwasserbe­wohner leben in Deutschland nur noch im Süden. Die bei uns angebotenen Flusskrebse stammen meist aus dem Iran, der Türkei und China.

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