Auch Kosten für alternative Therapien können als außergewöhnliche Belastung absetzbar sein. Damit hat der Bundesfinanzhof seine Rechtsprechung geändert. Jetzt werden Kosten für eine objektiv nicht zur Heilung geeignete Behandlung anerkannt, wenn eine Krankheit mit nur noch begrenzter Lebenserwartung besteht. Dann stehe nicht die medizinische Notwendigkeit im Vordergrund, sondern die Ausweglosigkeit der Lebenssituation, die den „Griff nach jedem Strohhalm“ gebietet (Az. VI R 11/09).

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