Früher rieten Ärzte Krebspatienten zur Ruhe. Inzwischen hat ein Umdenken eingesetzt. Es gibt bereits mehr als 600 Gruppen, die „Sport in der Krebsnachsorge“ anbieten. Ziel ist, die körperliche Ausdauer und das psychische Wohlbefinden zu steigern. Experten wie Professor Horst Michna von der Techni­­schen Universität München sind überzeugt, dass Sport die Abwehrkräfte mobilisiert. Es gebe Hinweise, dass die körpereigene Krebsabwehr gestärkt werde, schreibt Professor Michna in der Deutschen Zeitschrift für Onkologie. Er empfiehlt ein auf die Erkrankung abgestimmtes Training. Nicht die Leistung zähle, sondern die Regelmäßigkeit. Geeignet seien „Walking“ und Übungen auf dem Heimtrainer. Ideal seien zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche. Wichtig: Das Sportprogramm mit dem Arzt absprechen.

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