Krapfen Meldung

Zu Karneval haben Krapfen Konjunktur – mancherorts heißen sie auch Berliner, Pfannkuchen oder Kräppel. Inzwischen gehören auch Donuts aus den USA zur Familie. Dass gerade die Narren die süßen Stücke aus Hefe-, Back- oder Brandteig so lieben, geht offenbar auf eine alte Küchentradition zurück: Hausfrauen sollen die Spezialität erfunden haben, um vor Beginn der Fastenzeit die Energiereserven ihrer Nächsten aufzufüllen und letzte Vorräte an Fett zu verbrauchen. In Fett frittieren Bäcker die Teigkugeln bis heute. Innen verbergen sich oft Mus, Konfitüre oder Senf; außen lockt ein Zuckermantel. Ein Krapfen kommt auf etwa 300 Kilokalorien und 10 Gramm Fett. Das ist üppig, aber eine gute Basis beim Feiern: Alkohol geht langsamer ins Blut.

Tipp: Frisch schmecken Krapfen am besten. Sie halten sich höchstens einen Tag, lassen sich aber einfrieren. Aufgetaute Krapfen können Sie im Ofen aufwärmen. Essen Sie Krapfen maßvoll –auch, weil sie ungesunde Transfettsäuren vom Frittierfett enthalten können.

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