Krapfen Vernarrt in Fettgebäck

2
Krapfen - Vernarrt in Fettgebäck

Zu Karneval haben Krapfen Konjunktur – mancherorts heißen sie auch Berliner, Pfannkuchen oder Kräppel. Inzwischen gehören auch Donuts aus den USA zur Familie. Dass gerade die Narren die süßen Stücke aus Hefe-, Back- oder Brandteig so lieben, geht offenbar auf eine alte Küchentradition zurück: Hausfrauen sollen die Spezialität erfunden haben, um vor Beginn der Fastenzeit die Energiereserven ihrer Nächsten aufzufüllen und letzte Vorräte an Fett zu verbrauchen. In Fett frittieren Bäcker die Teigkugeln bis heute. Innen verbergen sich oft Mus, Konfitüre oder Senf; außen lockt ein Zuckermantel. Ein Krapfen kommt auf etwa 300 Kilokalorien und 10 Gramm Fett. Das ist üppig, aber eine gute Basis beim Feiern: Alkohol geht langsamer ins Blut.

Tipp: Frisch schmecken Krapfen am besten. Sie halten sich höchstens einen Tag, lassen sich aber einfrieren. Aufgetaute Krapfen können Sie im Ofen aufwärmen. Essen Sie Krapfen maßvoll –auch, weil sie ungesunde Transfettsäuren vom Frittierfett enthalten können.

2

2 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

michelvoss am 30.01.2012 um 00:16 Uhr
Transfettsäuren: Ungesundes in Teigwaren

Text sollte auf diese Meldung verlinkt werden, damit Verbraucher auch in D auf Frittierfett ohne Transfettsäuren drängen.

Soletti am 26.01.2012 um 17:08 Uhr
Schweizer und Österreicher haben es besser

Da sind die ungesunden Transfettsäuren im Frittierfett verboten.