Krankmachende Düfte Meldung

Etwa eine Million Menschen leiden in Deutschland unter einer Duftstoffallergie. Für sie sind duftende Kosmetika tückisch. Die Europäische Kommission hat jetzt beschlossen, dass 26 besonders kritische Duftstoffe auf den Packungen beim Namen genannt werden müssen. Sammelbegriffe wie „parfume“ (Duft) oder „fragrance“ (Wohlgeruch) reichen dann nicht mehr: ein großer Fortschritt. Da Duftstoffallergien nicht heilbar sind, können empfindliche Verbraucher die Stoffe nur meiden. Etwa Eugenol in Zahnpasta, Geraniol im Parfum oder Eichenmoosöl im Rasierwasser.

Wegen der Umsetzungs- und Übergangsfristen dauert es noch etwa zwei Jahre, bis die Neuregelung in Kraft tritt. Bis dahin hilft Betroffenen eine Broschüre des Europäischen Verbraucherzentrums Kiel weiter. Sie führt mehr als 300 duftstofffreie Artikel für die Körperpflege, zum Waschen und Putzen auf. Die 64-seitige Broschüre „Produkte ohne Duftstoffe“ gibt es für 2,50 Euro in:

Verbraucherberatungsstellen

oder kann gegen 3,30 Euro in Briefmarken bestellt werden bei:

EVZ Kiel
Willestraße 4–6
24103 Kiel

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