Angebote: Tipps zum Kupon

Beamte: Sie bekommen vom Dienstherrn einen Teil der Heilkosten erstat­tet. Wie viel, hängt vom Familienstand und der jeweiligen Beihilferege­lung ab. Tragen Sie Ihren Satz in den Kupon ein.

Selbstbeteiligung: Damit können Sie sparen. Allerdings müssen Sie dann alle Kosten  bis zu diesem Satz selbst zahlen. Arbeitnehmer sollten beachten: Den Monatsbeitrag trägt zur Hälfte der Arbeitgeber, die Eigenbeteiligung zahlt der Versicherte allein.
Beispiel: Ein günstiger Tarif mit 200 Euro Monatsbeitrag kostet ihn nur 100 Euro. Kommt ein Selbstbehalt von 300 Euro pro Jahr hinzu, bedeutet das, dass der Versicherte im Krankheitsfall – auf den Monat umgerechnet – 125 Euro zahlt. Ein gleich teurer Tarif ohne Selbstbeteiligung dürfte also inklusive Arbeitgeberanteil 250 Euro kosten.

Zimmer: Wer statt Einbettzimmer mit einem Zweibetttarif zufrieden ist, spart etwa fünf Prozent des Gesamtbeitrags.

GOÄ-Höchstsatz: Vor allem teure Spezialisten verlangen mehr als den Höchstsatz nach ärztlicher Gebührenordnung. Wer sicher sein will, dass alle Kosten übernommen werden, sollte einen Tarif ohne Begrenzung wählen.

Zahnleistungen: Tarife mit mittlerer Erstattung (50 bis 90 Prozent) sind et­wa 3 bis 5 Prozent günstiger als Tarife mit mindestens 90 Prozent Erstattung.

Krankentagegeld: Die Lohnfortzah­lung bei Krankheit läuft meist 42 Tage. Danach gibt es Krankengeld von der Kasse. Es beträgt 70 Prozent des regel­mäßi­gen Nettogehalts, maximal 90 Prozent. Nach Ablauf der Frist sollten Sie so viel Tagegeld versi­chern, dass es Ihrem Nettogehalt plus Arbeitgeberanteil zur Krankenversiche­rung entspricht.

Zusätzliches: In der Regel zahlen die Privaten mehr als die gesetzlichen Kassen. Aber bei Psychotherapie sind ihre Leistungen mitunter schlechter. Wer auf homöopathische Methoden Wert legt, kreuzt „Heilpraktiker“ an.

Pflege: Die Prämie erhöht sich um die Pflegeversicherung. In diesem Bereich unterscheiden sich die Leistungen der Gesellschaften nicht und die Beiträge kaum, sodass dies als Kriterium für die Auswahl einer Versicherung ausfällt.

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