Ein Versicherungsvertreter darf Nachteile beim Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung verschweigen. Dies entschied das Oberlandesgericht Celle (Az. 8 U 189/07). Ein Familienvater hatte einen Vertreter verklagt, der ihm eine private Krankenversicherung vermittelt hatte. Der Vertreter hatte verschwiegen, dass die Beiträge für eine Familie sehr viel höher ausfallen als bei der gesetzlichen Krankenkasse. Die Richter fanden, der Kunde müsse sich selbst die erforderlichen Informationen beschaffen.

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