Die gesetzlichen Krankenkassen müssen nicht für die umstrittene Bioresonanztherapie zahlen. Das Bundessozialgericht hat jetzt entschieden, dass eine Patientin die Kosten für diese Behandlungen nicht von ihrer Krankenkasse ersetzt bekommt (Az. B 1 KR 18/01 R).

Der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat die Bioresonanztherapie schon vor einiger Zeit für nicht erstattungsfähig erklärt. Kassen dürfen die Kosten also nicht übernehmen. Begründet wurde die Ablehnung damit, dass der therapeutische Nutzen, die medizinische Notwendigkeit und die Wirtschaftlichkeit nicht nachweisbar seien.

Die Wirkung soll darin bestehen, dass mithilfe eines elektrischen Geräts „Schwingungen“ im Energiefeld des Körpers harmonisiert und so die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Die Patientin hatte ihre grippeähnlichen Beschwerden auf diese Weise behandeln lassen und dann versucht, die Privatrechnung ihres Arztes in Höhe von fast 6 300 Euro bei der Barmer Ersatzkasse geltend zu machen.

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