Private Krankenversicherer müssen die künstliche Befruchtung einer Frau auch dann bezahlen, wenn sie schon ein Kind nach einer solchen Be­handlung bekommen hat, die der Versicherer bezahlt hat. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az. IV ZR 113/04).

Allerdings muss der Versicherer die Kosten nur dann überneh­men, wenn die künstliche Be­fruchtung „ausreichend Erfolg versprechend ist“. Nicht mehr der Fall sei dies in der Regel bei Frauen, die älter sind als 40 Jahre. Einzelfälle, in denen die­se Grenze bei einem niedri­geren oder höheren Alter der Frau liegt, seien jedoch möglich.

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