Versicherer müssen einem kranken Arbeitnehmer mit Krankentagegeldversicherung auch dann das vereinbarte Tagegeld zahlen, wenn er seinen Job durch Kündigung verliert. Das entschied der Bundesgerichtshof (Az. IV ZR 219/06). Die Richter kippten eine Klausel, nach der Arbeitnehmer in einem festen, bezahlten Arbeitsverhältnis stehen müssen, um Leistungen aus einer Krankentagegeldversicherung zu erhalten.

Die Zahlungspflicht ende allerdings, wenn der Arbeitnehmer kein neues Arbeitsverhältnis eingehen wolle oder klar sei, dass seine Arbeitssuche erfolglos bleiben werde. Beweisen müsse das der Versicherer.

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