Mobbingopfer erhalten Geld aus ihrer privaten Krankentagegeldversicherung, wenn sie im Job krank und arbeitsunfähig werden. Die Versicherungsgesellschaft kann sich nicht vor der Leistung drücken, indem sie den Versicherten auffordert, sich einen anderen Arbeitsplatz zu suchen, wo er nicht gemobbt wird. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az. IV ZR 137/10). Zwar sei Mobbing „als solches keine Krankheit“. Wenn das Mobbingopfer jedoch psychisch erkranke, habe es Anspruch auf das vereinbarte Krankentagegeld.

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