Wird jemand berufs­unfähig, muss sein Kranken­tagegeld­versicherer ihm kein Kranken­tagegeld mehr zahlen, so das Ober­landes­gericht Saarbrücken (Az. 5 U 15/17). Der Berufs­unfähigkeits­versicherer eines Mannes hatte nach knapp zwei Jahren rück­wirkend dessen Berufs­unfähigkeit anerkannt und ihm die vereinbarte Berufs­unfähigkeits­rente von 3 600 Euro im Monat nachgezahlt. Darauf­hin forderte der Kranken­tagegeld­versicherer die für diesen Zeitraum von 656 Krank­heits­tagen insgesamt an den Mann ausgezahlten 40 300 Euro von ihm zurück – zu Recht.

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