Krankenkassen­vergleich 2022

Das bieten alle Kassen

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Rund 95 Prozent der medizi­nischen Leistungen sind bei allen Krankenkassen gleich, denn sie sind gesetzlich geregelt. Wir zeigen, was für jede Kasse gleichermaßen gilt.

Krankenkassen­vergleich 2022 Alle Testergebnisse für Gesetzliche Krankenkassen

Inhalt

Sie wissen schon Bescheid und wollen nur die Extras vergleichen? Hier geht es direkt zum Krankenkassenvergleich.

Leistungen beim Arzt

Arzt­wahl. Kassenpatienten haben freie Arzt­wahl – voraus­gesetzt der Arzt hat eine Kassen­zulassung. Wenn sie an speziellen Behand­lungs­programmen teilnehmen, darf die Kasse ihnen sagen, bei welchem zugelassen Arzt sie sich behandeln lassen sollen.

Medikamente. Die vom Arzt verschriebenen Medikamente muss die Kasse bezahlen – bis auf einen Eigen­anteil von maximal 10 Euro pro Medikament.

Früh­erkennung. Ab einem bestimmten Alter und in bestimmten Abständen über­nimmt jede Krankenkasse auch die Kosten für bestimmte Vorsorgeuntersuchungen. So finanzieren die Kassen im Rahmen der Darmkrebsvorsorge zwei Darm­spiege­lungen im Abstand von zehn Jahren – für Frauen ab 55, für Männer ab 50 Jahren.

Leistungen im Kranken­haus

Die Kassen zahlen die Behand­lung im Kranken­haus.

Junge Patienten. Bei Kindern und Jugend­lichen bis 18 Jahre werden die Kosten voll über­nommen.

Erwachsene. Versicherte ab 18 Jahren zahlen 10 Euro je Behand­lungs­tag zu – höchs­tens jedoch 280 Euro im Jahr.

Tipp: Das Special Krankenversicherung zeigt Ihnen ausführ­lich, welche Leistungen die gesetzlichen Krankenkassen über­nehmen und welchen Eigen­anteil Sie als Zuzahlung möglicher­weise aufbringen müssen. Wer eine Chef­arzt­behand­lung oder ein Zweibett­zimmer wünscht, kann eine Krankenhauszusatzversicherung abschließen.

Krankenkassen­vergleich 2022 Alle Testergebnisse für Gesetzliche Krankenkassen

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539 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

BertzRache am 20.09.2022 um 01:40 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Bumip am 03.08.2022 um 21:09 Uhr
Die Gesundheitsuhr

Weil die Anschaffung einer Gesundheitsuhr sich rentieren würde, wenn die behandelnden Ärzte mit den gespeicherten Daten im Krankheitsfall auch etwas anfangen können.
Darum sollte die Stiftung Warentest Ärzte und Krankenkassen Fachleute als Tester hinzuziehen. Ich vermute, dass die Ärzte Software für das arbeiten mit Gesundheitsuhren brauchen

Profilbild Stiftung_Warentest am 02.08.2022 um 12:17 Uhr
Qualitiät der Antragsbearbeitung nicht bewertet

@testerine: Es stimmt, unser Test beinhaltet keine Bewertung zur Qualität der Bearbeitung von Anträgen und Widersprüchen sowie das Verhalten der Krankenkasse in einem Klageverfahren, etc.
Um hierzu ein aussagekräftiges Urteil treffen zu können, müssten wir Unterlagen zu allen Krankenkassen innerhalb des Untersuchungszeitraumes vorliegen haben, um deren Ergebnisse miteinander vergleichen zu können. Über so umfangreiche Daten zum Service der Krankenkassen verfügen wir nicht. Wir bekommen ganz vereinzelte Zuschriften von Kassenpatienten, in denen diese ihre Erlebnisse zu Problemen mit der Leistungsabwicklung ihrer Krankasse schildern. Auch diese Zuschriften lassen nicht den Rückschluss zu, dass immer nur die eine Krankenkasse von ihren Mitgliedern kritisieret wird.
Daher versuchen wir dem von Ihnen aufgeworfenen Aspekt in einem anderen Rahmen Geltung zu verschaffen, sei es durch die Möglichkeit der Kommentarfunktion an dieser Stelle, wo Sie und andere ihre Erlebnisse mit ihrer Krankenkasse schilden können, als auch durch die Veröffentlichung von Fallgeschichten im Heft etc.

testerine am 30.07.2022 um 19:02 Uhr
Dieser "Test" ist überflüssig, u.v.a. irreführend!

@Stiftung_Warentest (vom 29.07.2022 um 10:53 Uhr)
Und genau das ist das Problem! Hier im Test geht es nicht um Qualität, oder ein angemessenes Preis-/Leistungsverhältnis, sondern ausschließlich um den rein monetären Preis in Form des Beitragssatzes! Um welchen "Preis" dieser allerdings wiederum erkauft wird, ist schon gar nicht Gegenstand des Tests. Nur, was hat ein solcher "Test" dann eigentlich für einen "Wert"? Außer der hkk Bremen noch mehr Mitglieder in deren Fänge zu treiben? Welchen "Mehr-"Wert (!) haben die gesetzlich Versicherten letztendlich, wenn sie für ein paar Euro weniger an Mitglieds-/Zusatzbeiträgen nur auf eine schon fast obligatorische "Antragsablehnungskultur", vielfache Defizite und Ausbildungsmängel (bestenfalls), oder schlichtweg rechtlich falsche Informationen, ständig wechselnder SB treffen? Ihr untertitelt den KV-Vergleich immerhin mit "Die beste Krankenkasse für Sie"!! Eben das ist irreführend! Es ist (nur!) die preiswerteste! Jedoch keinesfalls die beste!

testerine am 30.07.2022 um 18:19 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.