Krankenkassen Meldung

Die Gesundheitsreform wirkt: Im ersten Quartal 2004 sanken die Ausgaben für Arzneimittel um 15 Prozent, die Kosten für ärztliche Behandlung um 5 Prozent. Dagegen stiegen die Verwaltungsausgaben der Krankenkassen um 2,9 Prozent – auch wegen des zusätzlichen Aufwands für die Umsetzung der Reform. Experten schätzen, dass allein dies etwa zwei Milliarden Euro zusätzliche Verwaltungsausgaben verursacht. Insgesamt lag im Jahr 2003 der Anteil der Verwaltungskosten bei 5,6 Prozent der Gesamtausgaben der Krankenkassen – in der privaten Krankenversicherung beträgt ihr Anteil an den Leistungsausgaben rund 10 Prozent, nicht mitgerechnet Ausgaben für Rückstellungen und Rückerstattungen. Der größte Brocken bei den Gesundheitskosten bleiben die Krankenhäuser. 2003 wanderte jeder dritte Euro aus den Beiträgen der Kassenversicherten in die ambulante Behandlung – mit steigender Tendenz.

Dieser Artikel ist hilfreich. 117 Nutzer finden das hilfreich.