Ein 81-jähriger Roll­stuhlfahrer, der im ersten Stock wohnt, hat Anspruch auf eine an den Roll­stuhl gekoppelte Treppen­steig­hilfe – wenn es keinen Aufzug gibt und der Einbau eines Treppenlifts zu aufwendig wäre. Normaler­weise ist für solche Hilfs­mittel die Pflegekasse zuständig, da der Mann die Pfle­gestufe III hat. Das Bundes­sozialge­richt verurteilte aber die Krankenkasse zur Kosten­über­nahme.

Da der Mann den Leistungs­antrag bei der Krankenkasse gestellt hatte, ist diese zuständig und muss zahlen (Az. B 3 KR 1/14 R). Je nach Ausführung kosten diese Geräte mehrere tausend Euro.

Dieser Artikel ist hilfreich. 3 Nutzer finden das hilfreich.