Krankenkasse Meldung

Ist das Missgeschick bei der Arbeit passiert, gibts bei langer Krankheit weniger Geld.

Ist jemand nach einem Arbeitsunfall längere Zeit arbeitsunfähig, dann muss er mit dem Verletztengeld der gesetz­lichen Unfallversicherung vorlieb nehmen. Er hat keinen Anspruch auf das Krankengeld von seiner Krankenkasse – auch wenn dieses erheblich höher liegt. Das hat das Bundessozialgericht entschieden (Az. B 1 KR 13/01 R).

Geklagt hatte der Geschäftsführer eines Fuhrunternehmens, der nach einem Arbeitsunfall Verletztengeld von 45 Euro (88 Mark) am Tag von der Berufsgenossenschaft bezog. Wäre seine Krankheit nicht auf einen Arbeitsunfall zurückzuführen, dann würde er 73,37 Euro (143,50 Mark) Krankengeld pro Tag von seiner Krankenkasse erhalten.

Der Versuch des Mannes, den Differenzbetrag von der Krankenkasse einzuklagen, scheiterte. Er darf nicht zugleich Geld aus beiden Kassen beziehen, entschieden die obersten Sozialrichter.

Dieser Artikel ist hilfreich. 357 Nutzer finden das hilfreich.