Krankenkasse Kein Geld für Hund und Katze

Krankenkasse - Kein Geld für Hund und Katze
Haustiere auf Rezept? Das gibt es nicht. © Getty Images PA

Die gesetzliche Kranken­versicherung über­nimmt keine Kosten für die Haltung eines Haustiers. Selbst wenn jemand Hunde oder Katzen auf ärzt­liche Empfehlung hält, bleiben die Ausgaben für die Tierhaltung private Kosten, entschied das Sozialge­richt Dort­mund (Az. S 8 KR 1740/18).

Eine Frau hatte bei ihrer Krankenkasse einen Zuschuss von monatlich 100 Euro für die Haltung ihres Hundes beantragt. Ihren Hund und ihre Katze halte sie aus gesundheitlichen Gründen. Ihr behandelnder Neurologe und Psychiater bestätigte, dass die Haustiere für die Genesung und Stabilisierung der Frau wichtig seien.

Das Sozialge­richt entschied: Die Tiere hätten zwar eine soziale Funk­tion, das mache sie aber nicht zu Heil- oder Hilfs­mitteln im Sinne des Sozialge­setzes. Das einzige Tier, dessen Haltung ein Arzt als Hilfs­mittel verordnen kann, ist ein Blindenführ­hund.

Mehr zum Thema

  • Haustiere Wie Fips zum Wohl­befinden beiträgt

    - Ob Hund, Katze oder Hamster – fast jeder zweite Haushalt in Deutsch­land hat ein Haustier. Nicht selten wird es zum Freund. Wer einsam ist, findet in Bello oder Mieze...

  • Haustier fürs Kind Die wichtigsten Tipps für Eltern

    - Viele Kinder wünschen sich nichts sehnlicher als ein Haustier. Damit der Traum dauer­haft in Erfüllung gehen kann, sind vier Dinge nötig: Geld, Liebe, Zeit und Platz....

  • Umfrage zu Hunden und Katzen Welche Produkte sollen wir testen?

    - Ein Vier­beiner gehört oft zur Familie. Tigert eine Katze durch Ihr Haus oder begleitet Sie ein Hund? Dann helfen Sie uns und machen mit bei unserer Haustier-Umfrage.