Kraftstoffkosten Meldung

Benzin und Diesel sind so teuer wie nie zuvor. Cleveres Fahren hilft, die Spritkosten zu senken.

Gewicht senken. Entrümpeln Sie den Kofferraum und nehmen Sie Dachträger und -boxen ab, sobald sie nicht mehr gebraucht werden. Geringerer Windwiderstand und weniger Gewicht senken den Verbrauch.

Luftdruck erhöhen. Rollwiderstandsarme Reifen sparen bis zu 5 Prozent Kraftstoff. Kontrollieren Sie den Luftdruck alle 14 Tage und pumpen Sie die Reifen mit 0,2 bar über der Herstellerempfehlung auf.

Früh schalten. Hohe Drehzahlen kosten Sprit. Schalten Sie schnell in die oberen Gänge. Faustregel: ab Tempo 30 im dritten, ab 40 im vierten und ab 50 im fünften Gang fahren. Lassen Sie das Auto ausrollen, wenn die nächste gelbe Ampel schon in Sicht ist. Hat das Auto eine Schubabschaltung, beim Rollen nicht auskuppeln. Stellen Sie bei Stopps vor Ampeln und an Bahnübergängen den Motor ab.

Mehr Zeit einplanen. Bei Höchstgeschwindigkeit fällt der Windwiderstand besonders stark ins Gewicht. Wer auf der Autobahn Tempo 180 fährt, verbraucht einige Liter mehr auf 100 Kilometer als bei Richtgeschwindigkeit 130. Wer mehr Zeit einplant, spart aber nicht nur, er kommt auch entspannter am Ziel an.

Stromverbraucher abschalten. Elektrische Verbraucher wie Sitzheizung oder Beleuchtung erhöhen den Spritverbrauch, Klimaanlagen zum Beispiel um 1 bis 2 Liter. Nutzen Sie sie nur bei Bedarf und nicht immer auf voller Leistung. Tagfahrleuchten verbrauchen zum Beispiel deutlich weniger Strom als das Abblendlicht.

Tankauffüllen. Im Tagesverlauf schwankt der Spritpreis um bis zu 10 Cent. Für den billigsten Tag gibt es keine feste Regel mehr. Beobachten Sie im Vorbeifahren die Entwicklung und tanken Sie bei günstigen Preisen nach, auch wenn der Tank noch nicht ganz leer ist. Die aktuellen Spritpreise finden Sie auch im Internet. Liegt die Tanke mit dem 3 Cent günstigeren Literpreis jedoch 25 Kilometer entfernt, rechnet sich der Umweg nicht.

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