Kraftstoffkosten Meldung

Benzin und Diesel sind so teuer wie nie zuvor. Und ein Ende ist nicht abzusehen: Gerade über die Osterfeiertage erwarten fast alle Experten neue Rekordpreise an den Zapfsäulen. test.de sagt, wie sich der Spritpreis zusammensetzt und wie Sie clever fahren und damit Ihre Spritkosten in Grenzen halten.

So setzt sich der Benzinpreis zusammen

Kraftstoffkosten Meldung

So setzt sich der Benzinpreis für Diesel und Super E10 zusammen.

So setzt sich der Benzinpreis für Diesel und Super E10 zusammen.

Hohe Ölpreise und der teure Dollar ziehen hohe Spritpreise nach sich. Doch wie setzt sich der Preis zusammen? Beispiel: Dieselpreis am 26. März. Der Internetdienst clever-tanken.de gibt einen Durchschnittspreis von 1,53 Euro pro Liter an. Der Spriteinkaufspreis machte am Stichtag 43 Prozent aus, weitere 11 Prozent gehen als Deckungsbeitrag an die Mineralölindustrie. Darin stecken ihr Gewinn, aber auch Kosten für Vertrieb und Lagerung. An den Staat fließen etwa 47 Prozent. Von Preissteigerungen profitiert er nur über die Mehrwertsteuer. Die Energiesteuer ist dagegen fix.

Tipps zum Benzin sparen

  • Gewicht senken. Entrümpeln Sie den Kofferraum und nehmen Sie Dachträger und -boxen ab, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Geringerer Windwiderstand und weniger Gewicht senken den Verbrauch.
  • Luftdruck erhöhen. Rollwiderstandsarme Reifen sparen bis zu fünf Prozent Kraftstoff. Kontrollieren Sie den Luftdruck alle 14 Tage und pumpen Sie die Reifen mit 0,2 bar über der Herstellerempfehlung auf.
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  • Früh schalten. Hohe Drehzahlen kosten Sprit. Schalten Sie schnell in die oberen Gänge um niedertourig zu fahren. Faustregel: ab Tempo 30 im dritten, ab 40 im vierten und ab 50 km/h im fünften Gang fahren. Lassen Sie das Auto ausrollen, wenn die nächste gelbe Ampel schon in Sicht ist. Hat das Auto eine Schubabschaltung, beim Rollen nicht auskuppeln. Stellen sie bei Stopps vor Ampeln und an Bahnübergängen den Motor ab.
  • Mehr Zeit einplanen. Bei Höchstgeschwindigkeit fällt der Windwiderstand besonders stark ins Gewicht. Wenn Sie auf der Autobahn Tempo 180 fahren, verbrauchen Sie einige Liter mehr auf 100 Kilometer als bei Richtgeschwindigkeit 130. Auf dem Bordcomputer moderner Fahrzeuge können Sie den Momentanverbrauch direkt ablesen. Wenn Sie mehr Zeit einplanen, sparen Sie aber nicht nur Kraftstoff, Sie kommen auch entspannter am Ziel an.
  • Stromverbraucher abschalten. Elektrische Verbraucher, zum Beispiel Scheiben- und Sitzheizung, Gebläse oder Beleuchtung erhöhen den Spritverbrauch. Tagfahrleuchten helfen sparen: Sie verbrauchen deutlich weniger Strom als das Abblendlicht. Auch die Klimaanlage verursacht, je nach Einstellung, einen Mehrverbrauch von ein bis zwei Litern Kraftstoff. Nutzen Sie sie nur bei Bedarf und nicht immer auf voller Leistung.
  • Tank auffüllen. Im Tagesverlauf schwankt der Spritpreis um bis zu 10 Cent. Abends sind die Kraftstoffe oft günstiger als morgens. Es gibt aber keine feste Regel für den billigsten Tag mehr. Beobachten Sie im Vorbeifahren die Entwicklung und tanken Sie bei günstigen Preisen nach, auch wenn der Tank noch nicht ganz leer ist. Die aktuellen Spritpreise findet man auch im Internet. Liegt die Tanke mit dem zum Beispiel drei Cent günstigeren Literpreis jedoch 25 Kilometer entfernt, rechnet sich der Umweg nicht.
  • Autobahntankstellen meiden. An den Tankstellen auf Autobahnen kosten die Kraftstoffe stets einige Cent pro Liter mehr als im Umland. Günstiger sind in der Regel die Autohöfe in der Nähe der Autobahnen.
  • Auf Kurzstrecken verzichten. Nach dem Start in der Warmlaufphase des Motors ist der Verbrauch besonders hoch. Verzichten Sie deshalb auf Kurzstrecken mit dem Auto. Nutzen Sie alternative Transportmittel, für kurze Wege zum Beispiel das Fahrrad.
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  • Pedelec statt Auto. Fahrräder mit elektromotorischer Unterstützung (Pedelecs), ermöglichen auch längere Strecken mühelos zu überwinden. Sie eignen sich dadurch gut für Berufspendler, die eine Fahrstrecke bis etwa 15 Kilometer zurücklegen.
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  • Carsharing. Eine weitere Alternative kann Carsharing darstellen. Vor allem für Wenigfahrer ist Carsharing günstiger als ein eigenes Auto.
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