Opfer von Diesel- oder Benzindieben müssen die Reinigung oder Entsorgung von verschmutzten Böden nicht bezahlen, so das Ober­verwaltungs­gericht Lüneburg (Az. 13 LB 143/16). Diebe zapften aus dem Lkw eines Fahr­schul­inhabers Diesel ab und verschütteten den Kraft­stoff auf den Boden. Damit das Grund­wasser nicht verunreinigt wird, rückte die Rufbereitschaft Gewässer­schutz an und entsorgte Teile des Bodenmaterials. Die Kosten von 341,93 Euro sollte der Fahr­schul­inhaber tragen. Der weigerte sich, reichte Klage ein und bekam in zweiter Instanz Recht.

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