Kostenfallen im Internet Meldung

Kostenfallen sorgen für Missfallen.

Wählprogramme (Dialer) werden immer aggressiver eingesetzt und heimtückischer.

Kochrezepte oder Softwareaktualisierungen aus dem Internet sind immer öfter nur kostenpflichtig über Dialer erhältlich. Diese Dialer müssen unter anderem eine eindeutige Bestätigung des Nutzers einholen. Meist geschieht das durch die wiederholte Eingabe von „OK“. So genannte Autodialer „nehmen“ dem Anwender die Eingabe des „OK“ ab und verursachen Kosten sogar trotz Antidialersoftware (zum Beispiel smartsurfer, www.web.de). Vor dem Schaden hilft der „Dialer Blocker“ (20 Euro für analoge, 40 Euro für ISDN-Anschlüsse, www.conrad.de). Nach dem Schaden können Sie die Telefonrechnung um den strittigen Betrag kürzen. Teilen Sie Ihrer Telefongesellschaft mit, warum. Besteht sie auf Zahlung, schalten Sie die örtliche Verbraucherzentrale oder einen Anwalt ein. Wünschenswert ist ein generelles Verbot aller Dialer. Auch die Stiftung Warentest kommt bei ihren kostenpflichtigen Internetangeboten ohne sie aus.

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