Checkliste Kosmetikinstitut: Lange Krallen und dreckiges Skalpell meiden

Gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Kosmetikerinnen (BDK) und der Bundesvereinigung Deutscher Berufsfachschulen für Kosmetik (BDBK) haben wir zusammengetragen, woran Sie ein seriöses Institut und eine gut ausgebildete Kosmetikerin erkennen.

Kosmetikerin: Lange Fingernägel und tiefbraune Haut lassen laut BDK und BDBK mangelnde Fachkenntnisse vermuten. Lange Nägel könnten Kunden verletzen, übertriebenes Sonnenbaden fördert Krebs – das sollte eine gute Kosmetikerin wissen.

Intimität: Die Kabinen sollten in separaten Räumen untergebracht und nicht nur durch Vorhänge getrennt sein. Gespräche von nebenan oder laufende Waschmaschinen stören bei der Entspannung.

Gesundheit: Allergien und Krankheiten der Kundin (z. B. Bluter- oder Zuckerkrankheit) müssen unbedingt vor der Behandlung besprochen werden, um darauf einzugehen und Risiken zu vermeiden.

Hygiene: Benutzte Instrumente, insbesondere das Milien-Skalpell, gehören in den Sterilisator oder ins Desinfektionsbad. Zigaretten, Lebensmittel und Getränke haben absolut nichts in der Kabine zu suchen.

Produkte: Sie sollten für jeden Hauttyp und in verschiedenen Preislagen vorrätig sein. Die Kosmetikerin muss Inhaltsstoffe und Wirkungweise erklären können.

Angebot: Eine Kosmetikerin mit Komplettausbildung wird in der Regel auch alle Bereiche anbieten. Dazu gehören neben der Gesichtsbehandlung auch Maniküre, Pediküre und Ganzkörperbehandlungen.

Preise: Im Salon sollten Preislisten aushängen und gut verständlich sein. Auf entstehende Zusatzkosten muss die Kosmetikerin vor der Anwendung hinweisen.

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