Von der Pleite der Drogeriemarkt­kette Schle­cker im Jahr 2012 profitieren neben anderen Drogerieketten Lebens­mittel­einzel­händler, Discounter und Apotheken. Der Industrie­verband Körper­pflege- und Wasch­mittel (IKW) hat unter­suchen lassen, wo die Deutschen 2013 Schön­heits­pfle­gepro­dukte wie Shampoo, Duschgel oder Zahnpasta kauf­ten. Auffällig: Seit es Schle­cker nicht mehr gibt, kaufen die Kunden Deo, Creme und Co. häufiger im Supermarkt, beim Discounter oder in der Apotheke. Gewonnen haben freilich auch andere Drogerieketten: Ehemalige Schle­cker-Konkurrenten wie Ross­mann, dm oder Müller haben zusammen einen Markt­anteil von mehr als 40 Prozent. Parfümerien und Kauf­häuser verlieren dagegen an Markt­bedeutung.

2013 war laut IKW ein erfolg­reiches Jahr für die Branche: Etwa 12,9 Milliarden Euro gaben die Deutschen für Schön­heits­pflege­mittel aus – rund 77 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Haar­pfle­gepro­dukte verkauften sich besonders gut.

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