Rote Flecken im Gesicht? Gereizte Augen? Das kommt bei empfindlichen Leuten schon mal vor. Schuld daran können Konservierungsstoffe in Cremes oder auch in der Wimperntusche sein. Diese chemischen Haltbarmacher sind vom Gesetzgeber offiziell für Kosmetika zugelassen und im allgemeinen gesundheitlich unproblematisch. Es geht aber auch ohne. So brauchen wasserfreie Produkte, zum Beispiel Körper- und Massageöle, aber auch Lipogele, keine Konservierungsmittel. Denn Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen und Pilze können in wasserfreier Umgebung nicht existieren. Aber auch Produkte mit Wasser müssen nicht unbedingt konserviert werden. Sie sind nur dann mikrobiologisch anfällig, wenn das Wasser nicht an andere Cremebestandteile gebunden ist. Eine optimale Rezeptur verhindert, dass sich Creme und Wasser trennen.

Tipp: Da Ungeübte aus der Deklaration der Inhaltsstoffe schwer herauslesen können, ob die Kosmetik Konservierungsmittel enthält, sollten sie am besten beim Hersteller nachfragen.

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