Kosmetik für Männer

Für die Rasur

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Kosmetik für Männer - Welche Produkte sind sinn­voll, welche nur teuer?
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Sensibel unterm Messer. Ob nass oder trocken – knapp 97 Prozent der Männer rasieren sich regel­mäßig im Gesicht. Fast genauso viele Frauen kappen die Haare an Beinen und Achseln. Kinn, Hals und Wangen reagieren auf scharfe Klingen jedoch empfindlicher, in puncto Rasur brauchen er und sie deshalb – zumindest teil­weise – verschiedene Produkte.

test-Kommentar: Rasier­wasser und Aftershave sind für die Gesichts­pflege nach der Rasur konzipiert und für Männer eine lohnende Investition. Sie sollen etwa verhindern, dass Bakterien sich im Gesicht vermehren oder in Schnitt­wunden gelangen. Rasier­wasser enthält deshalb oft Alkohol oder ähnliche desinfizierende Stoffe. Früher war es die Nummer eins nach dem Rasieren. Mitt­lerweile greifen Männer jedoch häufiger zu Balsam und Gel: Sie entspannen die Haut mit Inhalts­stoffen wie Panthenol, Allantoin oder Bisabolol, wirken blutstillend oder kühlen, etwa mit Menthol.

Was die Klingen angeht, liegen Männer- und Damen­rasierer übrigens gleich­auf. In unserenTests gab es in beiden Gruppen sehr gute Produkte. Europaweit rasieren sich Umfragen zufolge 26 Prozent der Männer den Intim­bereich, 3 Prozent die Beine. Für sie könnten Damen­rasierer interes­sant sein. Sie waren in unseren Tests wendiger als die Herrenrasierer und im Schnitt auch etwas güns­tiger.

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2 Kommentare Diskutieren Sie mit

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unfreiwilliger_Single am 10.07.2017 um 08:38 Uhr
Nicht ganz richtig

„Spezielle Lippen­pflege oder Hand­creme für Männer ist beispiels­weise unnötig“ dem kann ich nicht zustimmen. Gerade in der kalten Jahreszeit, oder wenn man beruflich bedingt sich oft die Hände waschen muss, ist Handcreme auch bei vielen Männern unerlässlich. Die Haut trocknet aus, wird spröde und rissig. Mit einer simplen Handcreme aus dem Supermarkt oder Drogerie lässt sich das unterbinden. Ähnlich verhält sich das mit den Lippen. Wenn man im Winter viel im Freien ist, dann empfielt sich die Benutzung von Lippenpflegeprodukten.

Antefix am 28.08.2015 um 10:24 Uhr
Kosmetik -- oder hautkranke Männer?

Wissenschaftliche Standards zu Hautkrankheiten aus der Sicht einer Hautärztin können unübersehbar auf Verkaufsstrategie Richtung "Überallerhältlichkeit" (Ubiquität) ausgerichteten "Schönheitsmitteln" (Kosmetika) - die frau also nicht mehr wie früher in ihrer Apotheke oder Drogerie anrühren lassen könnte - immer nur mit abschätzigen Zweifeln begegnen. Typischerweise vergessen Schulmediziner die angestrebte (selten studierte) Ganzheitlichkeit ihres Wirkens: Bekomme (ohne Krankenkasse: bekäme) ich für rissige Handwerkerhaut oder ständig spröde männliche 'Schmallippen' eine medizinische Salbe verordnet, werden diese Hautpartien bald wieder einwandfrei sein. Das gleiche wird mit stylish verpackter Bodylotion und teuren, mir selbst 'gegönnten' Hautcremes auch passieren -- aber mit viel positiverem Selbstbewusstsein und langanhaltendem Zugehörigkeitsgefühl. Zu den Gesunden, Schönen und Reichen.