Kosmetik für Männer

Für den Körper

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Kosmetik für Männer - Welche Produkte sind sinn­voll, welche nur teuer?
© Stiftung Warentest, Fotolia / Photo-Graphics OG (M)

Rau, aber dellenfrei. Das männ­liche Bindegewebe ist stärker und widerstands­fähiger als das von Frauen. Über Cellulite müssen die Herren sich daher keine Sorgen machen. Ihre Haut braucht in der Regel Feuchtig­keit und, vor allem im Sommer, UV-Schutz. Raue Ellbogen, Knie oder Fersen kennen Männer ebenso wie die Frauen – und können die gleiche Pflege nutzen.

test-Kommentar: Bodylotion, Hand­creme oder Fußbalsam in spezieller Men-Version sind unnötig. Es gibt zahlreiche geschlechts­neutrale Produkte, die sowohl Männer- als auch Frauenhaut mit Feuchtig­keit versorgen. Pflege mit Urea oder Melk­fett beugt rauen Stellen bei ihr und ihm vor. Einen kosmetischen Mehr­wert bieten Männer­produkte für den Körper meist nicht – aber einen psycho­logischen. Ärzte vermuten, dass Herrenkosmetik die Akzeptanz von Pfle­gepro­dukten bei Männern erhöht. Beim Thema Sonnen­schutz wäre das hilf­reich. Laut einer GfK-Studie nutzen rund 40 Prozent der deutschen Männer über 18 Jahren keine Sonnen­schutz­mittel und riskieren Haut­krebs und früh­zeitige Hautalterung.

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unfreiwilliger_Single am 10.07.2017 um 08:38 Uhr
Nicht ganz richtig

„Spezielle Lippen­pflege oder Hand­creme für Männer ist beispiels­weise unnötig“ dem kann ich nicht zustimmen. Gerade in der kalten Jahreszeit, oder wenn man beruflich bedingt sich oft die Hände waschen muss, ist Handcreme auch bei vielen Männern unerlässlich. Die Haut trocknet aus, wird spröde und rissig. Mit einer simplen Handcreme aus dem Supermarkt oder Drogerie lässt sich das unterbinden. Ähnlich verhält sich das mit den Lippen. Wenn man im Winter viel im Freien ist, dann empfielt sich die Benutzung von Lippenpflegeprodukten.

Antefix am 28.08.2015 um 10:24 Uhr
Kosmetik -- oder hautkranke Männer?

Wissenschaftliche Standards zu Hautkrankheiten aus der Sicht einer Hautärztin können unübersehbar auf Verkaufsstrategie Richtung "Überallerhältlichkeit" (Ubiquität) ausgerichteten "Schönheitsmitteln" (Kosmetika) - die frau also nicht mehr wie früher in ihrer Apotheke oder Drogerie anrühren lassen könnte - immer nur mit abschätzigen Zweifeln begegnen. Typischerweise vergessen Schulmediziner die angestrebte (selten studierte) Ganzheitlichkeit ihres Wirkens: Bekomme (ohne Krankenkasse: bekäme) ich für rissige Handwerkerhaut oder ständig spröde männliche 'Schmallippen' eine medizinische Salbe verordnet, werden diese Hautpartien bald wieder einwandfrei sein. Das gleiche wird mit stylish verpackter Bodylotion und teuren, mir selbst 'gegönnten' Hautcremes auch passieren -- aber mit viel positiverem Selbstbewusstsein und langanhaltendem Zugehörigkeitsgefühl. Zu den Gesunden, Schönen und Reichen.