Zähne putzen

Richtiges Zähneputzen will gelernt sein. Ihre individuelle Putztechnik sollten Sie mit Ihrem Zahnarzt besprechen. Sie muss den Eigenschaften des Gebisses angepasst sein. Allerdings gibt es auch grundlegende Empfehlungen, damit Zähne und Zahnfleisch nicht beschädigt werden. Denn bei falscher Reinigung kommt es im schlimmsten Fall sogar zum Zahnverlust. test.de sagt, wie Sie richtig putzen.

1. Außenflächen

Bürsten Sie die Außenflächen immer von rot nach weiß. Da sich am Zahnfleischrand besonders viel Belag bildet, sollten Sie dort die Bürste in einem Winkel von 45 Grad ansetzen und zusätzlich kleine Rüttelbewegungen ausführen. Beginnen Sie immer von links nach rechts.

2. Innenflächen

Auch die Innenflächen sollten Sie mit kleinen kreisenden Rüttelbewegungen von links nach rechts putzen. An schwer zugänglichen Stellen, wie an den Innenseiten der Frontzähne können Sie die Zahnbürste auch längs führen.

3. Kaufläche

Zum Schluss reinigen Sie die Kauflächen mit kreisförmigen Rüttelbewegungen. Auch hier gilt: Immer von links nach rechts putzen.

Nach dem Putzen

Nach dem Zähneputzen sollten Sie die Zahnzwischenräume mit Zahnseide reinigen. Legen Sie dazu die Zahnseide U-förmig um einen Zahn herum und bewegen Sie den Faden mit leichtem Druck etwa fünfmal auf und ab – nie hin und her – bis unter den Zahnfleischrand. Erst danach sollten Sie Ihren Mund mit Wasser ausspülen – so können die Fluoride der Zahnpasta besser einwirken.

Putzwerkzeuge

Neben der richtigen Putztechnik benötigen Sie auch gutes „Werkzeug“ für die Zahnreinigung. Denn auch Zahnbürste, Zahnseide und Co. tragen erheblich zu einer gründlichen Pflege der Kauwerkzeuge bei.

  • Zahnbürste. Sie ist das Basisinstrument der Zahnpflege. Zahnärzte empfehlen meist weiche bis mittelharte Bürsten. Alle drei Monate sollten Sie die Zahnbürste erneuern. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Bürstenkopf nicht zu groß ist, damit er noch in alle Winkel und Ecken gelangt. Zudem muss er vorne gut abgerundet sein, um die Wangenschleimhaut und das Zahnfleisch nicht zu verletzten. Auch die Borstenenden sollten aus diesem Grund abgerundet sein. Borsten aus Kunststoff sind hygienischer als Naturborsten. Letztere bieten Bakterien nämlich ideale Nistplätze.
  • Zahnseide. Benutzen Sie Zahnseide für die Reinigung der Zahnzwischenräume. Es gibt sie gewachst und ungewachst und sogar fluoridhaltig. Gewachste Zahnseide gleitet besser durch enge Kontaktpunkte. Dafür reinigt die Ungewachste besser, denn sie fädelt sich unter Spannung auf. Sie sollten mindestens jeden zweiten Tag „fädeln“, besser ist aber einmal pro Tag. Um Verletzungen am Zahnfleisch zu vermeiden, sollte der Zahnarzt Ihnen die korrekte Benutzung zeigen.
  • Zahnzwischenraumbürste. Sie funktioniert ähnlich wie ein Pfeifenreiniger und ist besonders für größere Zwischenräume geeignet. Auch bei Zahnersatz und im hinteren Teil des Gebisses können Sie das Bürstchen verwenden.
  • Zahnhölzer. Sie sind gute Hilfsmittel für unterwegs, um Speisereste aus den Zahnzwischenräumen zu entfernen.

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