Ausgewählt, geprüft, bewertet

Im Test: 13 geräusch­mindernde Kopf­hörer, davon sieben ohrumschließend, fünf ohraufliegend sowie exemplarisch einer im Ohr.

Einkauf der Prüf­muster: März 2011.

Preise: Über­regionale Handels­erhebung April, Mai 2011.

Abwertungen

Das test-Qualitäts­urteil wurde abge­wertet, wenn die Geräusch­reduktion schlechter als befriedigend (3,0) war. Die Umwelt­eigenschaften wurden abge­wertet, wenn die Fall­prüfung ausreichend oder schlechter oder die Schall­dämmung nach außen befriedigend oder schlechter war. Je schlechter das auslösende Urteil war, desto stärker wurde abge­wertet.

Klang: 35 %

Sechs Experten (darunter drei Tonmeister-Studenten) bewerteten in Hörtests den Klang der Kopf­hörer bei Sprache, Gesang, Kammer-, Orchester- und Popmusik mit hohem Bass­anteil, bei einge­schalteter und – wenn möglich – ausgeschalteter Geräusch­reduktion. Tech­nische Messungen: Zur Ermitt­lung des Wirkungs­grads bei ein- und ausgeschalteter Geräusch­reduktion wurde in Anlehnung an DIN EN 60268-7 die Spannung ermittelt, die bei 500-Hertz-Terzrauschen an den Ohren einen Schall­druck­pegel von 94 dB(A) erzeugt. Außerdem: Messen der Kanal­trennung. Die Impedanz­messungen ergaben bei keinem der Geräte einen problematischen Verlauf. Die Experten bewerteten darüber hinaus die Stör­geräusche durch die integrierte Geräusch­reduktion bei offenem Eingang und maximaler Laut­stärkeeinstellung sowie diejenigen, die durch Mobil­funk­geräte in einem, zwei und drei Meter Entfernung verursacht werden.

Geräusch­reduktion: 30 %

Messen der Geräusch­immission bei aus- und einge­schalteter Geräusch­reduktion mit einem Kunst­kopf über den gesamten Hörbereich sowie im Terz­abstand bei einem Umge­bungs­geräusch mit 1/f-Rauschen von 80 dB(A). Drei Experten beur­teilten subjektiv die Reduktion des typischen Lärms in einem Düsen­flugzeug (Schall­druck­pegel von 78 dB(A)) während des Hörens von Kammer­musik und ohne Tonsignal.

Hand­habung: 25 %

Prüfen der Gebrauchs­anleitung auf Voll­ständig­keit, Korrektheit und Benutz­barkeit. Trage­komfort: Fünf Personen (darunter zwei Brillen­träger) prüften unter anderem das Aufsetzen, Einstellen und Anpassen der Kopf­hörer sowie Beein­trächtigungen durch Druck, Wärme, Stör­geräusche oder das Gewicht der Geräte. Bedienung: Zwei Experten beur­teilten, ob Funk­tions­bereitschaft, Batterie­zustand und Rechts-links-Kenn­zeichnung der Kopf­hörer klar erkenn­bar sind, sowie das Bedienen der Stell­elemente, das Auseinander- und Zusammenfalten und das Verpacken zum Trans­port.

Umwelt­eigenschaften: 10 %

Wir ermittelten die Lauf­zeit der Kopf­hörer beim Batterie- oder Akkubetrieb bei der Tonwieder­gabe mit Geräusch­reduktion und ob sie ohne Strom­versorgung genutzt werden können. Fall­prüfung: Die Prüf­muster wurden zwölf Mal in verschiedenen Lagen aus einer Höhe von 180 Zenti­metern auf einen Holz­fußboden fallen gelassen. Schäden wurden bewertet. Schall­dämmung nach außen: Messen der Schall­emission bei Wieder­gabe von 1/f-Rauschen mit 90 dB(A) Schall­druck­pegel im Abstand von 20 cm zur Hörkapsel.

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