Tipps

Gut anprobieren: Unser Urteil „Tragekomfort“ gibt einen Hinweis auf den Andruck und möglichen Hitze­stau, doch jeder Kopf ist unterschiedlich. Deshalb sollten individuelle Vorlieben durch eine etwa 20-minütige Hörprobe getestet werden.

Musik wählen: Nehmen Sie zur „Anprobe“ Ihre Lieblingsmusik, am besten auf CD, mit. So werden Ihnen klangliche Eigenheiten des jeweiligen Kopfhörers schnell deutlich. Klar wird auch, ob er zu Ihrem meistgehörten Genre passt.

Offen oder geschlossen hören: Vollgekapselte Hörer („geschlossene“) isolieren Außengeräusche besonders wirksam, bergen aber die Gefahr eines Hitzestaus. Schließlich sind die Ohren ein wichtiger Wärmetauscher! Halboffene und offene Kopfhörer schirmen akustisch weniger ab, lüften aber besser.

Sorgsam behandeln: Selbst die großen HiFi-Kopfhörer haben meist einen Stecker für die kleine An­schlussbuchse mobiler Musikspieler. Anders als die dort üblichen Minikopfhörer sind HiFi-Kopfhörer jedoch nicht so robust. Selbst ein „Gut“ im Falltest ist kein Freibrief für permanentes Fallenlassen.

Lautstärke beachten: Auch wenn der Hinweis auf das Vermeiden maximaler Lautstärke bei etlichen Kopfhörern fehlt, so ist er doch elementar. Und gönnen Sie Ihren Ohren nach lauter Musik eine längere Pause.

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