Kontrabass kaputt Meldung

Geht ein Orchester auf Reisen, muss das beauftragte Busunternehmen dafür sorgen, dass wert­volle Instru­mente beim Trans­port ausreichend gesichert sind. Verletzt die Firma ihre Sorgfalts­pflicht, muss sie den Schaden bezahlen.

Das Ober­landes­gericht Saarbrücken verurteilte ein Busunternehmen dazu, einer jungen Musikerin Reparatur­kosten von rund 6 200 Euro zu ersetzen (Az. 5 U 342/12). Der Busfahrer hatte den Kontrabass der Frau zusammen mit anderen Instru­menten ohne Gurte und Pols­terung in einen Anhänger gelegt. Bei der Ankunft war das Instru­ment beschädigt.

Das Busunternehmen wollte zunächst nicht zahlen, weil der Kontrabass in einer Stoff­hülle steckte und nicht in einem Hart­schalenkoffer. Doch das Gericht wies das Argument zurück.

Tipp: Unser jüngster Test zeigt, dass Musik­instru­menten­versicherungen Rund­umschutz bieten. Sie helfen auch nach Trans­port­schäden. Ein Kontrabass im Wert von 10 000 Euro kann ab 194 Euro Jahres­beitrag versichert werden. Weitere nützliche Informationen dazu finden Sie hier: Versicherungen für Musikinstrumente: Was der Rundumschutz kostet.

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