Das neue Pfändungsschutzkonto („P-Konto“) soll einen Freibetrag von 985,15 Euro pro Monat vor dem Zugriff von Gläubigern schützen – doch oft versagt der Schutz: Lässt ein Kunde sein Girokonto in ein P-Konto umwandeln, verrechnet manch eine Bank den Freibetrag mit dem Zahlungseingang aus dem Vormonat. Geht am Monatsende die Zahlung für den nächsten Monat ein, ist der Freibetrag bereits aufgebraucht. Das Konto wird gepfändet, für den nächsten Monat bleibt wenig übrig. Das Bundesjustizministerium hat angekündigt, die Gesetzeslücke zu schließen.

Tipp: Lassen Sie sich das Gehalt oder die Sozialleistung einmalig in bar auszahlen, wenn Sie ein P-Konto einrichten.

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