• Gutschriften. Stellen Sie sich auf Rückforderungen ein, wenn Sie in Ihren Auszügen möglicherweise falsche Buchungen zu Ihren Gunsten entdecken. Sie müssen sich nicht unbedingt von sich aus melden, sind aber verpflichtet, zu Unrecht gutgeschriebenes Geld auf Anforderung zurückzuzahlen oder die Rückbuchung zu akzeptieren.
  • Lastschriften. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihre Bank, wenn Sie falsche Lastschriften entdecken. Den klassischen Bankeinzug können Sie mindestens sechs Wochen lang stornieren lassen; die Frist beginnt in der Regel am Quartalsende. Auch unberechtigte Abhebungen am Geldautomaten hat die Bank zu stornieren. Nur wenn die Bank nachweisen kann, dass die Originalkarte mit Ihrer Geheimnummer verwendet wurde, müssen Sie selbst für den Schaden geradestehen.
  • Abbuchungsaufträge. Vermeiden Sie es, Vertragspartnern statt einer Einzugsermächtigung einen sogenannten Abbuchungsauftrag zu erteilen. Damit weisen Sie Ihre Bank an, einen bestimmten Betrag an Ihren Vertragspartner auszuzahlen. Sie können solche Buchungen anders als klassische Lastschriften nicht von der Bank stornieren lassen. Wie tückische Klauseln zu erkennen sind, erklärt www.test.de/abbuchungsauftrag.
  • Überweisungen. Überweisungsbuchungen können Sie bei den meisten Banken praktisch nicht im Nachhinein prüfen. Wenn Sie versehentlich eine falsche Kontonummer eingegeben haben, die es tatsächlich gibt, können Sie das Geld oft nur vom Inhaber dieses Kontos zurückfordern. Die Banken sind häufig nicht verpflichtet zu prüfen, ob der Name des Empfängers zur Kontonummer passt. Sie müssen sich von Ihrer Bank alle Daten der Überweisung geben lassen und bei der Empfängerbank klären, wer Inhaber des Kontos ist.

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