Wichtige Papiere

Bis sieben Jahre sind Kinder geschäfts­unfähig, danach bis zum 18. Geburts­tag beschränkt geschäfts­fähig. Sie dürfen bis dahin zwar über ihr Taschengeld frei verfügen, nicht aber Verträge ohne Zustimmung ihrer Eltern abschließen. Das gilt auch für die Eröff­nung eines Giro­kontos.

Minderjäh­rige

Für die Konto­eröff­nung legen beide Eltern und das Kind den Personal­ausweis oder Reisepass vor. Hat das Kind noch keinen Ausweis oder Pass, dient die Geburts­urkunde als Legitimation. Außerdem ist die Steuer-Identifikations­nummer des Kindes notwendig. Ob eine Voll­macht reicht, damit nur ein Eltern­teil anwesend sein muss, hängt von der Bank ab.

Voll­jährige

Sind Voll­jährige noch Schüler, Auszubildende, Studenten oder im freiwil­ligen sozialen Jahr, benötigen sie neben dem Personal­ausweis/Reisepass häufig auch den Nach­weis von Schule, Ausbildungs­betrieb oder Universität, um die Sonder­konditionen zu bekommen.

Allein­erziehende

Sind Eltern getrennt, geschieden oder ist einer verstorben, geht der Sorgeberechtigte mit dem Kind zur Bank. Meist wollen Banken dann auch die Sorgerechts­bestätigung, Scheidungs- oder Ster­beurkunde sehen.

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