Kontaktlose Kollekte Kirche führt Klingelbeutel mit Kartenzahlung ein

Kontaktlose Kollekte - Kirche führt Klingelbeutel mit Kartenzahlung ein
© imago/Eibner Europa, picture alliance / dpa / Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg

Die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat kürzlich ein Patent auf den ersten elektronischen Klingelbeutel der Welt angemeldet. Ende des Jahres wollen erste Gemeinden den neuen Klingelbeutel einführen.

Bar oder kontaktlos mit Karte zahlen

Spender können wie bei traditionellen Beuteln Bargeld geben. Möglich ist aber auch eine Spende per Girocard oder Kreditkarte. Die Kartenzahlung erfolgt kontaktlos, also ohne Eingabe einer Pin. Die Höhe der Spende lässt sich an einem Rädchen einstellen. Der Höchst­betrag liegt bei 25 Euro.

Bareinzah­lungen bei der Bank schmälern Kollekte­betrag

Als Grund für die Einführung nennt die Kirche unter anderem die Schwierig­keit, Bargeld bei Banken kostenlos einzuzahlen. Die anfallenden Gebühren schmälern unnötig den Kollekte­betrag.

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GuessWhat am 22.09.2018 um 20:31 Uhr
@Klippenland

Welche Abbuchungsgebühren meinen sie? Beziehen sie sich auf Gebühren, die ihnen ihre Bank berechnet, wenn von ihrem Konto etwas abgebucht wird? Dann wird es dringend Zeit, die Bank zu wechseln. Oder meinen sie etwas anderes?

Klippenland am 22.09.2018 um 13:22 Uhr
Entmenschlichung in der Kirche schreitet voran

Sollen die Kirchen jedem technischen Wandel folgen? Die Predigt am Sonntag könnte ja auch als Podcast verteilt werden. Dann muss sich keiner mehr auf den Weg in die Gotteshäuser machen. Aber wer weis, vieleicht steigen durch den elektronischen Klingelbeutel die Spenden ins unermessliche. Bei Abbuchungsgebühren von über einem Euro lohnen sich dann nur noch Spenden von über 10 €. Kirche nur noch für Reiche?