Kontaktlos Bezahlen

Testkommentar

Inhalt

Der Vorteil des mobilen kontaktlosen Bezahlens liegt für Kunden und Händler in der Schnelligkeit. Bei kleinen Einkaufsbeträgen spart sich der Kunde das Eingeben der PIN. Alle, die es eilig haben, zahlen Kaffee, Imbiss und Zeitung im Vorbeigehen. Die geringe Distanz zwischen Chip und Terminal machen es Hackern sehr schwer, die Kartendaten abzugreifen. Der Bezahlchip zum Aufkleben ist mit der passiven Funk-Technik NFC (Near Field Communication) ausgestattet. Das bedeutet, der Chip kann von außen nicht umprogrammiert oder mit einer Schad-Software infiziert werden. Dennoch müssen die Smartphone-Besitzer aufpassen, das ihr Gerät nicht verloren geht. Sollte das der Fall sein, müssen sie das umgehend der Bank melden. Tun sie das, ersetz die Targobank in der Regel den Schaden.

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RichtigStellen am 11.02.2013 um 17:05 Uhr
Nah-Card-Daten-Abzocke

Die Karten sollen sicher sein? Da schlage ich die Hände über dem Kopf zusammen. Es wurde schon häufig nachgewiesen, dass die Daten relativ einfach von den Karten via Funk geklaut werden können. Sehr plastisch wird es durch einen Film-Bericht auf "Galileo". Mit den abgefischten Karten-Daten (Kartennnummer, Gültigkeitsdatum) kann man prima im Internet einkaufen. Der besagte dreistellige Sicherheits-Code wird häufig nicht abgefragt (z.B. derzeit auch nicht bei Amazon....). Und selbst wenn, es geht um drei! Zahlen. Also maximal tausend Möglichkeiten. Da ist schnell ein Programm für geschrieben, und händisch tausend dreistellige Möglichkeiten zu probieren ist auch kein Ding.
Warum verharmlosen Sie, liebe Warentester, die Risiken? Selbst wenn die Reichweite tatsächlich nur 4cm betragen sollte (fraglich), in einer Menschenmenge (z.B. Strassenbahn) reicht diese Entfernung zum Datenklau. Liebe Warentester, bitte etwas kritischer bei dem Thema!

AnnikaL am 31.08.2012 um 17:48 Uhr
Bezahlchip? Handy?

Ich fand den Artikel in der StiftungWarentest recht interessant, habe mich aber gefragt, warum die Überschrift heißt "Mit dem Handy bezahlen" und dann im Artikel nur von einem Bezahlchip die Rede ist. (Außerdem stimmt der Link nicht, mußte erstmal die Suche benutzen...)
Der Bezahlchip ist also so ein Aufkleber, den ich am Handy anbringe und der dann durch das Terminal aktiviert wird und Daten sendet: Nutzt der dazu mein Netz, oder das von ePlus? Entstehen mir Kosten? Kann ich damit in jedem Geschäft bezahlen, dass auch Kartenzahlung anbietet oder sind das wieder nur bestimmte?
Und wenn das Handy nur als "Batterie" genutzt wird, wieso brauche ich dann überhaupt ein Handy dazu? Kann ich überhaupt jedes Handy nutzen, oder nur Smartphones?
Vorteile habe ich auch nicht wirklich gesehen. Anstatt aufmerksamkeithaschend mein tolles Smartphone an ein Terminal zu halten benutze ich da doch lieber weiterhin die EC-Karte (die ich zur Not in die Handytasche stecke, um sie immer dabei zu haben)

LeTuX am 21.08.2012 um 14:03 Uhr
So klappt das mit dem Webb 2.0

@ Stiftung_Warfentest
Danke für die Ergänzung und dass Sie sich überhaupt auf die Kommentare eingehen.
@Barenhof32
Der CCC hat Schäubles Fingerabdruck von einem Trinkglas abgezogen und nachgemacht.
Wenn das auch mit der Kreditkarte geht, ist das dasselbe wie Karte und PIN zusammen aufbewahren...

LeTuX am 21.08.2012 um 14:00 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Profilbild Stiftung_Warentest am 21.08.2012 um 13:35 Uhr
Bezahlen aus Entfernung von wenigen Zentimetern

@LeTuX + @BÄRENHOF32: Danke! Sie müssen Sie den Chip aufkleben. Zwischen Chip und Handy-Software besteht keine Verbindung. Die Nahfeldkommunikation, NFT-Technologie genannt, arbeitet unabhängig vom Smartphone und ist in dem Fall passiv. Beim Datenaustausch kommt eine der beiden Seiten auch ohne Stromversorgung aus. Das ist in diesem Fall der Klebe-Chip, der vergleichbar einer Antenne funktioniert und vom Händler-Terminal aktiviert wird und dann Daten sendet. Diese Art NFC-Anwendung ist eine Übergangstechnologie. Immer mehr Hersteller integrieren in ihre neuen Smartphones einen NFC-Chip. Der wird vom Handy-Akku mit Strom versorgt und übernimmt den aktiven Part. Für die praktische Anwendung dieses Datentauschs über wenige Zentimeter gibt es bisher nur wenige Infrastruktur bei Händlern, Banken oder an Automaten.