Was Linsen kosten

Was den Preis beein­flusst. Die Höhe der Kosten hängt vor allem vom Linsen­typ, Material und Hersteller ab. So kosten harte Linsen meist mehrere hundert Euro. Bei guter Pflege kann der Nutzer sie aber teil­weise mehrere Jahre tragen.

Die Kasse zahlt selten. Linsen­träger können von der gesetzlichen Kasse feste Zuschüsse erhalten. Bei Erwachsenen gibt es aber eine starke Einschränkung: Die Kasse zahlt lediglich, wenn Versicherte auch mit der Linse nur maximal 30 Prozent Sehleistung erreichen. Für Kinder und Erwachsene gilt: Der Augen­arzt muss die Linsen aus medizi­nischen Gründen verordnen – etwa bei starker Fehlsichtig­keit (ab 8 Dioptrien).

Was noch dazu­kommt. Für die Anpassung selbst können Kosten entstehen. Bei den Anbietern im Test variieren diese: Die Optikerketten erheben in der Regel keine Gebühr. Bei den anderen hängt sie meist vom Linsen­typ und Anpassungs­aufwand ab (Test­ergeb­nisse Kontaktlinsenanpassung 12/2015). Außer bei Tages­linsen müssen Nutzer auch die Kosten für Pflege­mittel wie etwa Reinigungs- und Kochsalzlösung berück­sichtigen. Weiterer Kosten­punkt: eine Brille. Die brauche Linsen­träger, etwa wenn die Augen gereizt oder entzündet sind.

Tipp: Bitten Sie Ihren Optiker vorzurechnen, welche Kosten Sie für die Kontaktlinsen, die für Ihre Bedürf­nisse infrage kommen, insgesamt einplanen müssen.

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