Tipps

  • Ersparnis. Wie viel Steuern und Krankenversicherungsbeitrag Ihnen die Regierung erlassen will, finden Sie mit der Ersparnis durchs Konjunkturpaket heraus. Um sich einzuordnen, brauchen Sie Ihr „zu versteuerndes Jahreseinkommen“, welches Sie dem letzten Steuerbescheid entnehmen können und ihren jährlichen Bruttolohn. Er steht in Ihrer Gehaltsabrechnung. Ordnen Sie sich höher ein, wenn Ihr Einkommen seither gestiegen ist – etwa durch ­eine Lohnerhöhung. Die Ersparnis, die Sie als Arbeitnehmer bald auf Ihrer Gehaltsabrechnung sehen, ist in vielen Fällen nicht endgültig. Sie kann sich nach der Steuererklärung noch ändern.
  • Enttäuschung. Durch die neuen Steuertarife steigt zwar das steuerfreie Existenzminimum für Erwachsene auf über 8 000 Euro. Doch zwei Höchstgrenzen, die bisher an diesen Betrag gekoppelt waren, steigen überraschend nicht mit. 1. Kindergeld. Wollen Sie das Kindergeld nicht gefähren, dürfen die Einkünfte und Bezüge Ihre Kinder ab 18 Jahren auch dieses Jahr nicht mehr als 7 680 Euro betragen. 2. Unterhalt. Auch beim Unterhalt für Angehörige oder Lebensgefährten bleibt alles beim Alten. Sie können ihn nur bis 7 680 Euro im Jahr absetzen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 922 Nutzer finden das hilfreich.