Tipps

  • Streitkultur. Konflikte sind nicht immer von Nachteil. Im besten Fall findet sich im Zuge der Auseinandersetzung zwischen Ihnen und Ihren Kollegen die bestmögliche Lösung für ein Problem. Häufiger als Sachkonflikte sind jedoch Wertekonflikte, bei denen die Streitenden unterschiedliche Prinzipien verfolgen oder kulturelle Werte unvereinbar sind. Solche Konflikte können das Betriebsklima beschädigen und zu sinkender Produktivität führen.
  • Notfall. Wenn bei Ihnen im Betrieb bereits ein Konflikt eskaliert, kommt ein Konfliktmanagement-Seminar meist zu spät. Solche Kurse eignen sich vor allem zur Prävention und zur Entwicklung von Führungskompetenz. Wenn Sie schon mitten in einem Konflikt stecken, ziehen Sie besser einen Außenstehenden zur Moderation oder Mediation heran.
  • Unterstützung. Für unter 1 000 Euro sind kaum Seminare zum Konfliktmanagement zu finden. Zuweilen verlangen die Anbieter mehr als 2 000 Euro. Fragen Sie Ihren Arbeitgeber, ob er die Kosten übernimmt. Schließlich gehts in erster Linie um die Lösung von Konflikten am Arbeitsplatz. Beachten Sie: Die Seminare bieten nur einen Einstieg. Wer Konfliktmanagement beherrschen will, braucht weiteres Training.
  • Alternative. Wenn Sie das Seminar selbst bezahlen müssen, haben Sie an zahlreichen Volkshochschulen die Chance, sich kostengünstig Grundlagen zum Konfliktmanagement anzueignen. Bei einem Probebesuch zeigte sich: Die Qualität eines Volkshochschulkurses für 50 Euro war durchaus akzeptabel.

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