Glossar

Einsparung am jährlichen Energiebedarf. Zeigt an, wie viel Prozent des Öl- oder Gasverbrauchs durch die Solaranlage bei den vorgegebenen Rahmenbedingungen eingespart wurde. Wichtigen Einfluss hat die wirksame Kollektorfläche (Apertur).

Nutzungsgrad. Gibt an, wie effizient die einstrahlende Solarenergie ausgenutzt wird. Durch zusätzliche Kollektoren auf dem Dach steigt die jährliche Einsparung. Aber der Nutzungsgrad sinkt, weil der Speicher wegen der größeren Kollektorfläche im Sommer schneller „voll“ ist und die angebotene Solarenergie dann nicht genutzt werden kann.

Integrierter Puffer für Heizkessel. Bietet den Vorteil, dass der in die Anlage eingebundene Heizkessel weniger oft ein- und ausschalten muss, wodurch der Schadstoffausstoß verringert wird. Ist erforderlich für alle bedingt regelbaren Kessel, zum Beispiel Holzkessel. Anlagen mit Rücklaufanhebung des Heizwassers brauchen keinen integrierten Puffer. Viele Anlagen lassen sich auf Pufferbetrieb umstellen; bei Anbietern erfragen.

Energetische Amortisationszeit. Zeit, die eine Energieerzeugungsanlage benötigt, bis sie die Energiemenge eingespart hat, die für ihre Herstellung, zum Betrieb und zur Installation benötigt wurde. Danach leistet die Anlage einen Beitrag zur Ressourcenschonung.

Kollektorflächen. Die Bruttofläche ergibt sich aus den äußeren Abmessungen des Kollektors. Sie ist die auf dem Dach benötigte Fläche. Die Absorberfläche kennzeichnet die Fläche des Absorbers, die von senkrecht in den Kollektor einfallendem Sonnenlicht beschienen wird. Die wirksame Kollektorfläche (Apertur) ist die Fläche, durch die die senkrecht auftreffende Sonnenstrahlung in den Kollektor eindringen kann. Wird meist für die Angabe von Wirkungsgrad und Leistung des Kollektors verwendet.

Montagearten. Bei Aufdachmontage werden die Kollektoren über der Dacheindeckung angebracht. Bei Indachmontage werden sie direkt auf die Dachsparren geschraubt. Sie bilden mit der Dacheindeckung eine stufenlose Fläche.

Kollektortyp. Bei einem Flachkollektor fällt das Sonnenlicht auf den Absorber, meist aus Kupfer und mit einer Glasscheibe abgedeckt. Wegen der selektiven Beschichtung der Absorberfläche wird so viel Sonnenenergie wie möglich absorbiert und so wenig Wärme wie möglich abgestrahlt. Vakuumröhrenkollektor: ein Gestell mit mehreren Glasröhren, in denen sich jeweils ein Absorberstreifen mit Rohr befindet. Aus den an beiden Seiten verschlossenen Röhren wird die Luft so weit abgesaugt, dass sich keine Luftströmung mehr zwischen Absorber und Glas bilden kann.

Nutzbare Warmwassermenge. Dem Speicher mindestens zu entnehmende Menge, wenn das Wasser im Bereitschaftsteil direkt vor der Zapfung auf 52,5 Grad erhitzt wird und die Nachheizung beim Zapfen ausgeschaltet ist.

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