Kochtöpfe

Materialien: In alle Töpfe geguckt

10.01.2003
Inhalt

Edelstahl: Der Marktführer (80 Prozent Marktanteil). Sieht edel aus, ist rostfrei und haltbar. Manche Topfhersteller geben daher lange Garantien, AMC beispielsweise 30 Jahre. Die Wärme bleibt lange im Topf, weil Edelstahl eher ein schlechter Wärmeleiter ist. Dafür, dass die Herdwärme trotzdem schnell in den Topf gelangt, sorgt der Sandwichboden: Eine Zwischenschicht aus Aluminium oder Kupfer leitet sie schnell weiter. Allerdings sind die Töpfe oft schwer.

Aluminiumguss

Jeder sechste verkaufte Topf besteht aus Aluguss. Aluminium ist leicht und rostet nicht. Die Töpfe heizen schnell auf, da Aluminium ein guter Wärmeleiter ist. Aber die Wärme bleibt oft nicht so lange im Topf.

Stahlemaille

Ihr Marktanteil liegt unter fünf Prozent. Weil Stahl rosten kann, ist er mit Schmelzglas (Emaille) überzogen – einer glatten, porenfreien Oberfläche, die das Reinigen erleichtert. Im Test war auch ein Stahltopf mit Keramikschicht, ähnlich der Emaille. Die Keramikschicht ist sehr stabil (Silit gibt auch 30 Jahre Garantie).

Kupfer, Eisen, Glas

Sie haben nur geringe Marktanteile, obwohl auch einiges für sie spricht: So leitet Kupfer die Wärme schnell (eignet sich zum Flambieren). Aber es ist teuer und aufwendig zu pflegen. Gusseisen nimmt viel Hitze auf und verteilt sie gleichmäßig (gut für Bratentöpfe). Es ist aber sehr schwer. Glas und Keramik sehen gut aus, sind aber keine guten Wärmeleiter.

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