Koch­messer

So halten Messer ein Leben lang

Koch­messer Testergebnisse für 20 Kochmesser 12/2014

Inhalt

Schärfen

Ziehen Sie Koch­messer vor dem Einsatz über den Wetz­stahl.

Schleifen

Keramik­messer sollten nur vom Profi geschärft werden.

Probieren

Testen Sie Messer vor dem Kauf. Schneiden Sie verschiedene Lebens­mittel. Wie liegt es in der Hand?

Schützen

Nutzen Sie nur Holz- oder weiche Kunst­stoff­bretter. Schieben Sie nur mit dem Klin­genrü­cken vom Brett.

Spülen

Reinigen Sie Messer gleich nach der Benut­zung mit wenig Spül­mittel unter warmem Wasser.

Hüten

Koch­messer - Santokus, Keramik­klingen und klassische Koch­messer im Test
© Thinkstock

Die empfindlichen Klingen stecken am besten im Messer­block oder hängen an einer Magnetleiste.

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Niko23 am 24.02.2016 um 12:00 Uhr
"Dünngeschliffene" Windmühlenmesser fehlen leider

Große Enttäuschung!
Diese einzigartigen hochwertigen aber relativ preiswerten Messer habe ich sehr vermisst, und finde, sie hätten es verdient, weil sie im Vergleich zu den getesteten, meist automatisch geschliffenen Industriemessern so besonders sind und sie auch oft an Qualität übertreffen .
Die Herstellungart "Dünnschleifen" ist altes und ein speziell deutsches Solinger Handwerk und ist ein eigener Meistertitel.
1.: die leichten, an der Schneide besonders dünn auslaufenden Klingen mit sehr kleinem Schneidwinkel erzeugen besonders wenig Schneidwiderstand
2. Die seltene Auswahl an verschiedenen Stahlsorten wie z.B. extra harter rostender Kohlenstoffstahl, der die Schärfe viel länger hält, und auf Lebenszeit der Klinge ihren dünnen Schneidwinkel behält.
3. das seltene echte Handschliffverfahren, (Solinger Dünnschliff) das sonst im dtsch. Handel niemand mehr anbietet

Ich habe als Töpfer lange und gerne damit gehandelt

Lara1977 am 26.11.2015 um 12:13 Uhr
Messer Test

Danke Leute, ich habe gerade dank eures Messer Test ein sehr schönes Kochmesser gefunden, dass ich meinem Mann zu Weihnachten schenken werde!

hup40 am 12.01.2015 um 17:49 Uhr
Härte und Praktische Bedeutung

Ich muss sagen, dass ich inzwischen lieber mit mittelharten oder eher weichen Messern arbeite die zwar schneller abstumpfen aber eben auch schnell und einfach wieder geschärft werden können. Kein Messer hält seine Schärfe über eine wirklich lange Zeit, die meisten Menschen quälen sich nach dem Verlust der ursprünglichen Schärfe lange mit stumpfen Messern durchs leben oder verhunzen die Schneiden mit Durchzieh-Schärfern. Ein mittelhartes Messer lässt sich auf den Bedarf hin mit einem Wetzstahl oder im Zweifel mit einem Schleifstein in wenigen Sekunden wieder auf sehr gute Schärfe bringen, mit ein wenig Übung hat man den Bogen raus und von da ab immer beste Schärfe - dann wenn man sie braucht.
Rostfreiheit wird ebenfalls überschätzt. Wenn man seine Messer ein bischen pflegt, schnell nach Gebrauch abwäscht und trocknet, dann rosten Sie auch nicht.
Die Welt ist gerade im HRC-Wahn, das ist wie mit dem Pixelwahn bei Kompaktkameras, bis man bemerkt das Qualität nicht nur am HRC-Grad hängt.

berndschulz am 18.12.2014 um 15:44 Uhr
Herder Windmühlenmesser fehler

Mir fehlen die Windmühlenmesser. Mit dem Solinger Dünnschliff sind die super-scharf, mit echten Holzgriffen eine optische Bereicherung und sie werden in Deutschland hergestellt.
Gerade bei den kleinen Gemüsemessern sind die aus meiner Sicht ganz klar die Refrenz. Und vor allem, bei nur 10-20 Euro das Stück ein "Gebrauchsartikel". Die großen sind natürlich teurer, aber wer z.B. einmal mit dem Herder Brotschwert ein Brot geschnitten hat mag kann sagen warum.
Güde von einem Kommentag weiter oben müsste auch noch ergänzt werden. Auch Top-Messer aus Deutscher Fertigung, die fehlen auch in der Übersicht.

Profilbild Stiftung_Warentest am 15.12.2014 um 12:20 Uhr
Testauswahl und Darstellung der Testergebnisse

@astridsewing: wegen des vielfältigen Produktangebots müssen die Tester im Vorfeld eines jeden Warentests eine Marktauswahl treffen. Sie suchen die Prüfprodukte nach objektiven Gesichtspunkten wie Marktbedeutung, technische Merkmale und Preisklasse aus. Gerade die Verbraucher möchten wissen, ob teurere Messer gegenüber deutlich billigeren wirklich qualitative Vorteile haben. Bei der Auswahl der zu untersuchenden Produkte soll die Relevanz für ein möglichst breites Zielpublikum gewährleistet werden.
In einem vergleichenden Warentest müssen grundsätzlich alle Produkte die gleichen Prüfungen bestehen müssen – unabhängig vom Preis, aus diesem Grund wird auch die Darstellung nach Art des Messers sowie nach dem erzielten Qualitätsurteil und nicht nach dem Preis (siehe dazu „So haben wir getestet“).
Wenn ein Messer von der Firma Güde nicht im Testfeld berücksichtigt wird, ist dies jedoch nicht mit einer Negativwertung verbunden. Es sind schlicht und einfach Kapazitätsgründe, die dem Umfang unserer Tests Grenzen setzen. Ihre Nachfrage nehmen wir gerne als Testanregung auf und leiten sie an das zuständige Untersuchungsteam weiter. Vielen Dank dafür. (MK)